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Der Hoffenheimer Trainer musste erneut eine Niederlage seines Teams einstecken – trotz einer guten Leistung, wie auch der 40-Jährige urteilt.

Sinsheim. Markus Babbel sah sein Team kämpfen, arbeiten und angreifen. Doch es reichte wieder nicht für 1899 Hoffenheim. Am Ende erweist sich Bayer 04 Leverkusen wieder einmal als Angstgegner – es ist bereits die achte Niederlage in nur neun Spielen gegen Bayer in der Bundesliga. Es ist eine 1:2-Niederlage, die für Babbel Folgen haben könnte, doch daran will der 40-Jährige nicht denken.

„Die Truppe hat sehr viel Potenzial“

„Was ich sagen kann, dass wir uns auf die nächsten zwei Spiele fokussieren. Was mit meiner Person geschieht, weiß ich nicht. In dem Geschäft ist es so, dass über einen diskutiert wird, ob man ein guter oder schlechter Trainer ist. Im Moment bin ich ein schlechter Trainer. Es wird leider sehr schnell über einen geurteilt. Meine Mannschaft lebt“, erklärte der Fußballlehrer nach der Partie.

Hoffenheim belegt mit nur zwölf Zählern aus 13 Spielen Rang 16 in der Bundesliga – am Ende der Saison würde das Relegation und einen möglichen Abstieg bedeuten. Mit einem Sieg, der letzten Endes auch verdient gewesen wäre, sähe die Situation nicht nur für Babbel, sondern auch für den Verein rosiger aus. Der Trainer zeigt sich dennoch optimistisch ob der Zukunft: „Jeder hat gesehen, dass die Mannschaft unbedingt den Sieg wollte. Die Spieler haben die Köpfe nicht hängen lassen und versucht, alles zu drehen. Es ist eine blutjunge Truppe, die sehr viel Potenzial hat.“

Hoffenheims Manager Andreas Müller bietet seinem Trainer zumindest Rückhalt und lässt auf eine weitere Zusammenarbeit hoffen: „Nicht der Trainer braucht Punkte, sondern die TSG Hoffenheim. Es geht hier um den Verein, das ist das Wichtigste, erst danach kommen die handelnden Personen. Wir werden gemeinsam mit dem Trainer an Lösungen arbeiten, um der Mannschaft das zu geben, was wir alle hier brauchen.“

„Es war nicht so, wie wir uns das vorstellen“

Bei Bayer Leverkusen gibt es derweil keine Trainerdiskussionen. Sascha Lewandowski hat zusammen mit Sami Hyypiä eine funktionierende Einheit gebildet, die mittlerweile an die Spitzengruppe der Bundesliga anklopft.

Der 41-Jährige bleibt dennoch kritisch, nachdem seine Mannschaft gegen starke Hoffenheimer eine eher schwache Vorstellung abgeliefert hat. „Mit dem Spiel und der gezeigten Leistung sind wir nicht zufrieden. Aber wir haben auch schon Partien, in denen wir gut gespielt haben, nicht gewonnen. Also nehmen wir auch so einen Sieg mal mit. Aber das war heute nicht so, wie wir uns das vorstellen“, urteilte Lewandowski nach Abpfiff.

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