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Der BVB-Trainer äußert sich erstmals gegen die Vorwürfe, er sei mit Schuld an der Gewalt in den unteren Ligen. Manager Zorc bemängelt den Zeitpunkt der betroffenen Aussage.

Dortmund. Borussia Dortmund-Coach Jürgen Klopp zeigte sich am Samstag nach dem Spiel gegen den FSV Mainz 05 (1:2) enttäuscht über die Vorwürfe von DFB-Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich. „Ich kann ganz bestimmt nicht das größte sein“, so der Trainer. Gegen seinen Ex-Klub Mainz verhielt er sich aber vorbildlich.

Unverständnis nach Kritik von DFB-Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich

Trainer Jürgen Klopp vom Deutschen Meister Borussia Dortmund ist für seine Emotionen am Spielfeldrand bekannt. Am Samstag zeigte sich Klopp zwar während des Spiels ausgewogen und ruhig, war auf die Vorwürfe von DFB-Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich aber gar nicht gut zu sprechen. Dieser hatte ihn unter der Woche mitverantwortlich für die Gewalt in unteren Ligen gemacht: „Das Verhalten, was da zum Teil an den Tag gelegt wird, hat so ein aggressives Potenzial, dass daraus gewaltsame Exzesse entstehen können“, zitiert ihn die Bild-Zeitung.

„Es ist sehr unangenehm, wenn der eigene Name mit so etwas in Verbindung gebracht wird. Ich glaube, es gibt mehrere Gründe dafür, wenn es Probleme gibt im Amateur-Fußball. Ich kann ganz bestimmt nicht das größte sein“, zeigte sich Klopp gegenüber der Bild betroffen. Sportdirektor Michael Zorc pflichtet ihm bei WDR2 bei: „Ich finde zum einen den Zeitpunkt komplett daneben, in der Sache ist es fast ungeheuerlich.“

„Ich hatte ein gutes Verhältnis“

Zuvor wurde es beim Spiel gegen den FSV nur ein Mal aufgrund eines Fouls etwas lauter. Schiedsrichtern Bibiana Steinhaus, die die Partie als vierte Offizielle begleitete, ließ sowohl Klopp als auch den Mainzer Trainer Thomas Tuchel zunächst fluchen, dann stellte sie sich beruhigend neben Klopp. „Ich hatte ein gutes Verhältnis“, so der Dortmunder Trainer nach dem Spiel.

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