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Das 255. Frankenderby endete mit einem torlosen Remis, das keinem der beiden Teams so richtig hilft.

Fürth. Es war hitzig auf dem Platz, es passierte viel – aber nicht vor den Toren. Am Ende hieß es  im ersten Bundesliga-Franken-Derby 0:0 zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem 1. FC Nürnberg. Ein Fürther Sieg wäre dabei laut Trainer Mike Büskens – trotz mangelnder Torchancen – verdient gewesen.

Ein Spiel ohne Sieger – Verdient oder unverdient?

„Wir sind sehr gut in die Partie gekommen und haben druckvoll nach vorne gespielt ohne uns danach auskontern zu lassen. Die vielen Standards, die der 1. FC Nürnberg hatte, haben wir konzentriert verteidigt. Wir hatten die eine oder andere Torgelegenheit, aber keine Konsequenz im Abschluss. Wir müssen mit dem Punkt leben, ein Sieg wäre aber verdient gewesen“, meinte der 44-Jährige nach dem Spiel gegenüber Sky Sports.

Eine Ansicht, die Nürnbergs Javier Pinola nicht teilt: „Ein Derby ist ein besonderes Spiel, für uns, für die Fans und für die Stadt. Es bedeutet kämpfen und laufen. Es war ein spannendes Spiel, leider ist es 0:0 ausgegangen. Doch wir können zufrieden sein. Die Partie hat keinen Sieger verdient.“

Keine Überlegenheit aus Überzahl

Fürth war nach Markus Feulners Platzverweis in der 35. Spielminute beinahe eine halbe Stunde lang in Überzahl – machte jedoch nichts draus. Abwehrspieler Per Nilsson führt das auf die gute Defensivarbeit der Nürnberger zurück: „Es ist schwer, dieses Spiel zu bewerten. Nachdem Markus Feulner nach etwa 30 Minuten die Rote Karte bekommen hat, mussten wir umstellen, das haben wir gut gemacht. Wir haben gut als Mannschaft verteidigt.“

„Ein Kompliment an beide Fanlager“

Derweil lobte Nürnbergs Trainer Dieter Hecking die Szenerie außerhalb des Rasens: Es war, trotz zweier verfeindeter Fangruppen, weitgehend ruhig in Fürth geblieben. „Es war, wie erwartet: Viel Hektik, kein Spielfluß, viele Fehlpässe. Die Rote Karte war aus meiner Sicht berechtigt. Wir haben eine Punkt gewonnen. Mehr kann man aus diesem Spiel nicht mitnehmen. Wir haben zumindest das getan, was man in einem Derby tun muss: Wir haben gekämpft. Ein Kompliment an beide Fanlager. Es ist ruhig geblieben, so weit man das jetzt sagen kann“, urteilte Hecking. 

EURE MEINUNG: Eine Punkte-Teilung am Ende - zurecht?

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