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Fortunas Keeper Giefer: „Das war absolut keine Absicht!“
2:0 gewann die Fortuna am Freitagabend gegen den Hamburger SV. Jens Langeneke war danach glücklich über drei Punkte, Thorsten Fink fand seine Mannschaft zu pomadig.
Düsseldorf. Es ist vollbracht: Fortuna Düsseldorf feiert nach 15 Jahren den erstern Heimsieg in der ersten Bundesliga. Mit 2:0 setzte sich die Elf von Norbert Meier gegen einen schwach auftretenden Hamburger SV durch. Robbie Kruse und Joker Stefan Reisinger waren die Torschützen. Jens Langeneke bestätigte nach dem Spiel die Wichtigkeit der drei Punkte. Thorsten Fink bemängelte die „Pomadigkeit“ seines Teams und Fabian Giefer stellte klar, dass es sich bei seinem Tritt gegen Rafael van der Vaart nicht um Absicht gehandelt hat.
„Absolut keine Absicht! Wenn wir Torhüter im Fünfmeterraum angegangen werden, dann geht das ab und an mal etwas ruppiger zur Sache. Dann muss man auch mal damit rechenen, dass man den einen oder anderen Schlag abbekommt. Das war sicherlich keine Absicht und ich hoffe, dass er schnell wieder fit wird.“ Fabian Giefer erklärte nach der Partie die Szene im Fünfmeterraum, als er nach gepfiffenem Offensivfoul des Niederländers mit dem rechten Fuß im Fallen den Oberschenkel van der Vaarts traf.
Alles in die Waagschale geworfen
„Wir haben nicht die Jahre gezählt, aber in unserer Situation sind diese drei Punkte natürlich unglaublich wichtig“, sagte Innenverteidiger Jens Langeneke nach dem Spiel im Interview mit dem Fernsehsender Sky. Der Innenverteidiger musste noch in der ersten Hälfte ausgewechselt werden, da er sich wohl am Innenband verletzte. „Wir haben heute alles in die Waagschale geworfen und sind teilweise viel besser in die Zweikämpfe gekommen als in den letzten Spielen. Dann haben wir zweimal wunderbar getroffen und dazu kam, dass hinten die Null stand.“
„Das war heute einfach zu wenig“
„Großchancen von Hamburg gab es wenige. Daher glauben wir, dass es insgesamt auch verdient ist“, führte der zufriedene Verteidiger weiter aus. Ganz und gar unzufrieden war HSV-Trainer Thorsten Fink: „Wir haben viel zu pomadig gespielt. In der 45. Minute verlieren wir dann so einen Ball, das darf uns einfach nicht passieren. Deswegen sage ich immer, wir müssen noch viel arbeiten.“ Der Trainer fasste zusammen: „Das war heute einfach zu wenig.“
Schwierig wurde es für den HSV vor allem nach der Auswechslung von van der Vaart, der einen Muskelfaserriss erlitten haben soll: „Das war natürlich ein großer Verlust, aber wir haben ja auch vorher nicht gut gespielt. Natürlich ist Rafael ein Spieler, der kann auch mal das Spiel drehen.“ So verpassten die Hamburger die Chance, zumindest über Nacht auf Platz sechs vorzurücken.
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