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Petr Jiracek muss nun noch länger warten, bis er wieder für den Hamburger SV auflaufen darf. Er wird jetzt an der Leiste operiert.

Hamburg. Der Tscheche Petr Jiracek ist beim Hamburger SV noch nicht richtig angekommen: Wegen einer Rotsperre und einer wochenlangen Schambein-Verletzung konnte er seit seinem Wechsel im Sommer erst fünf Bundesliga-Spiele für die Norddeutschen bestreiten. Und jetzt muss er an der Leiste operiert werden. Der 26-Jährige ist unglücklich und erklärte, wie es mit ihm weitergeht.

„Das ist eine Katastrophe“

„Ich wollte dem HSV helfen und jetzt das“, sagte ein enttäuschter Jiracek zur Bild. „Das ist eine Katastrophe“, denkt er darüber, dass er so lange ausfällt und verriet: „Ich bin sehr unglücklich, total am Boden zerstört.“

Dennoch ist der tschechische Nationalspieler optimistisch: „Die Verletzung soll nicht sonderlich kompliziert sein. Ich hoffe, mit ins Trainingslager nach Abu Dhabi reisen zu können.“ Dort wolle er dann wieder voll angreifen.

„Irgendwann ist eben Schluss“

Die Gründe für seine Pechsträhne sieht Jiracek vor allem im vergangenen Jahr: „Ich haben 2011 sehr viel Fußball gespielt, ohne große Ruhepausen.“ Und weil er immer an die Schmerzgrenze gehe, „ist dann eben irgendwann Schluss“.

Champions League, EM-Qualifikation sowie die Liga-Spiele und den Wechsel nach Wolfsburg habe er in den Knochen gehabt: „Die Vorbereitung von VfL-Coach Felix Magath hatte es auch in sich“, erinnerte sich der Mittelfeldspieler. „Und in diesem Jahr noch die Europameisterschaft mit Tschechien. Das war eine harte Zeit.“

Für Jiracek sei die Situation völlig neu. Denn: „Ich war in meiner Karriere nie ernsthaft verletzt.“ Wenn er wieder fit sei, wolle er Gas geben. „Damit die Fans mal den echten Petr Jiracek erleben“, verspricht er den HSV-Anhängern.

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