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Derby-Emotionen und Abstiegskampf sollten für ein brisantes Bundesligaspiel im Frankenland sorgen. Den Trainern ist jedoch vor dem Spiel nicht bange.

Nürnberg. Dieter Hecking und Mike Büskens freuen sich auf ein spannendes Franken-Derby. Auch wenn sich der 1.FC Nürnberg und Greuther Fürth beide im Abstiegskampf befinden.

Ältestes Derby in Deutschland

Dieter Hecking weiß um die Bedeutung des Spiels: „Es ist das älteste Derby in Deutschland. An jeder Ecke wirst du darauf angesprochen. Schon letzte Woche interessierte unser Spiel gegen die Bayern gar nicht, obwohl das auch ein schönes Derby ist“, so Nürnbergs Trainer gegenüber dem kicker.

Dass die Emotionen hochkochen werden, ist dem Trainer bewusst. Aber es soll alles auf sportlicher Ebene ausgetragen werden: „Auf Fan-Seite ist der Wunsch, dieses Spiel zu gewinnen, riesengroß. Letztes Jahr hat sich Fürth bei uns durchgesetzt, das macht das jetzige Spiel natürlich noch brisanter. Wir leben diese Rivalität auch, aber wir sind dafür, dass sie nur auf dem Platz ausgetragen wird.“

Büskens von den eigenen Fans begeistert

Auf der Gegenseite ist Mike Büskens trotz Tabellenstand von den eigenen Fans begeistert: „Das hätte ich vor zwei Jahren nicht für möglich gehalten. Wie die Leute hinter uns stehen, obwohl wir Vorletzter sind, ist außergewöhnlich. Und es zeigt, dass es nicht an der Region liegt. Wenn du heute nach Duisburg fährst oder Bochum, dorthin, wo der Fußball auch gelebt wird, dann sind die Menschen da auch sehr verbittert.“

Doch Büskens bleibt bezüglich des Klassenerhalts optimistisch: „Bayern und Schalke haben uns gleich unsere Grenzen aufgezeigt bekommen. Das hat uns etwas Elan gekostet. Dann haben wir uns kontinuierlich entwickelt. Die Tendenz ist positiv, auch wenn das die Tabelle noch nicht zeigt.“

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