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Der Mittelfeldspieler versäumte vor der Bundesliga-Partie gegen Freiburg die Abfahrt des Mannschaftsbusses. Dies zwang den 96-Trainer zu Umstellungen.

Hannover. Es war nicht das erste Mal, dass Manuel Schmiedebach zu spät kam, aber diesmal war es folgenreich: Der 23-Jährige verpasste vor dem Bundesliga-Spiel gegen den SC Freiburg die gemeinsame Abfahrt zur AWD-Arena und wurde daraufhin von Mirko Slomka aus der Startelf gestrichen. Szabolcs Huszti, der eigentlich geschont werden sollte, musste einspringen. Am Ende verlor Hannover 96 vor heimischem Publikum mit 1:2.

Die unfreiwillige taktische Umstellung erwies sich als Fehler, Slomka musste gar Kritik einstecken. „Das war natürlich doof. Aber ich musste reagieren“, begründete der 45-Jährige seine Entscheidung, die möglicherweise zur Niederlage führte.

Schmiedebach „muss erwachsen werden“

Manuel Schmiedebach muss derweil eine Strafe zahlen: 2.000 Euro kostet die Verspätung. Ein höherer Betrag als üblich in Hannover. Der 23-Jährige ist jedoch Wiederholungstäter und verpasste bereits im vergangenen Sommer die Abfahrt ins Trainingslager.

Das Geld kommt der Mannschaftskasse zu Gute, schließlich „wurde ja die Mannschaft bestraft“, wie Slomka sagte. Zudem forderte der Trainer mehr Disziplin von seinem Schützling: „Manu muss endlich erwachsen werden, sich auf die Sache konzentrieren.“

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