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Nach dem militärähnlichen Torjubel von Mandzukic und Shaqiri im Spiel gegen Nürnberg, wurden beide am Montag vom DFB gebeten, solche Gesten künftig zu unterlassen.

München. Der Jubel von Mario Mandzukic und Xherdan Shaqiri am Samstag beim 1:1 in Nürnberg wurde am Montag vom DFB-Kontrollausschuss geprüft. Die militärähnlichen Grüße Richtung der mitgereisten Fans wurden in diversen Medienberichten als Unterstützung kroatischer Kriegsgeneräle interpretiert. Beide Spieler dementieren, Mandzukics Manager widerspricht allerdings.

Der DFB-Kontrollausschuss ermahnte in einem Schreiben den kroatischen Nationalspieler Mandzukic und den im Kosovo geborenen Shaqiri „entsprechende Jubelformen zu unterlassen, um Fehlinterpretationen zu vermeiden.“

Mandzukic hatte seinen rechten Arm ausgestreckt und salutiert, Shaqiri schloss sich dem an. Beide Spieler dementierten umgehend die Vorwürfe: der Jubel sei in keinster Weise politscher Natur.

„Freude aller Kroaten über die Heimkehr unserer Generäle“

Mario Mandzukics Manager Ivan Cvetkovic hingegen fand in der kroatischen Tageszeitung Vecernji List eindeutige Worte: „Ich bin stolz auf Mario und begeistert darüber, wie er das Tor gefeiert hat, und dass er an der Freude aller Kroaten über die Heimkehr unserer Generäle teilnimmt.“

Die kroatischen Kriegsgeneräle Ante Gotovina und Mladen Markac wurden am Freitag vor der Berufskammer des UNO-Kriegsverbrechertribunals in Den Haag freigesprochen. 2011 wurden sie in Kroatien zu 18 und 24 Jahren wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen an der Menschlichkeit verurteilt.

EURE MEINUNG: Ist die Ermahnung der beiden Spieler durch den DFB gerechtfertigt?
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