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Wolfsburg-Manager Allofs: „Ich glaube, Schaaf war enttäuscht“
Mitten in der Saison gab es bisher noch keinen Wechsel eines Managers in der Bundesliga. Klaus Allofs gibt Antworten auf verschiedene Fragen zu seinem Wechsel.
Bremen. Der Wechsel von Manager Klaus Allofs von Werder Bremen zum VfL Wolfsburg hat für mediale Schlagzeilen in Fußball-Deutschland gesorgt. Besonders die Tatsache, dass ein Fußball-Manager mitten in der Saison gewechselt ist, hat diesen Transfer so besonders gemacht. Nun spricht Allofs über die Gründe seines Wechsels, den möglichen neuen Trainer und erklärt die Beziehung zu seinem alten und neuen Weggefährten Diego.
Umstellung für Allofs
Zwischen Werder Bremen und dem VfL Wolfsburg gibt es einige Unterschiede, wie er dem kicker verraten hat: „Vieles ist gewachsen. Hier komme ich als Neuer herein in diese Organisation, die natürlich etwas anders gestaltet ist.“ Im Vergleich zum Traditionsverein Werder Bremen handelt es sich beim VfL Wolfsburg um einen Klub, der großzügig von Hauptsponsor VW unterstützt wird. Auch deshalb ist der ablösepflichtige Wechsel von Klaus Allofs erst möglich geworden.
„Ich muss totales Vertrauen zum Trainer haben“
Vielfach wird darüber spekuliert, wer der Nachfolger von Interimstrainer Lorenz-Günter Köstner sein könnte, der in seiner Funktion als Trainer in den letzten Spielen des VfL Wolfsburg beste Eigenwerbung betreiben konnte. Vertrauen und Zusammenhalt sind zwei ganz wichtige Komponenten für den möglichen neuen Trainer, wie Allofs zugibt: „Da gibt es nicht eine feste Richtung. Klar ist: Der Trainer muss mit mir zusammenarbeiten. Ich muss totales Vertrauen zu ihm haben. Das ist die Grundvoraussetzung.“
Schaaf war enttäuscht über Allofs-Reaktion
Seit 1999 haben Klaus Allofs und Thomas Schaaf ein sehr gutes Gespann bei Werder gebildet. In der erfolgreichen Zeit hat sich eine Freundschaft zwischen den beiden entwickelt. Über die Reaktion von Schaaf nach der Ankündigung von Allofs den Verein zu verlassen, sagt der neue Wolfsburg-Manager: „Ich glaube, er war enttäuscht.“ Dennoch zeigte er sich keinesfalls überrascht: „Er wusste, dass der Moment mal kommen würde. Ich wusste auch: Irgendwann könnte er zu mir kommen und sagen, dass er aufhören will.“
Wiedersehen mit Diego
Beim VfL Wolfsburg wird er auch auf seinen ehemaligen Spieler Diego von Werder Bremen treffen, der in dieser Spielzeit mit guten Leistungen zu überzeugen weiß. Den Karriereverlauf des 27-jährigen Brasilianers beschreibt der 55-jährige Allofs: „Juve hat nicht so funktioniert, dann Wolfsburg, bei Atletico Madrid war er wieder erfolgreich, jetzt wieder beim VfL.“ Einen Vorfall aus dem Mai 2011 sieht er als ein mögliches Problem an: „Seine Geschichte ist etwas geprägt von dem Vorfall 2011 in Hoffenheim, als er das Team verlassen hat.“
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