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Mit dem vierten Saisonsieg stellten die Schwaben endgültig den Kontakt zum Mittelfeld her. Für die Mannschaft von Bruno Labbadia zeigt die Tendenz nach oben.

Mönchengladbach. Der VfB Stuttgart hat die Kehrtwende nach einem misslungenen Saisonstart endgültig geschafft und selbst die bittere 2:4-Niederlage gegen Hannover in der Vorwoche weggesteckt. Bei Borussia Mönchengladbach gewannen die Schwaben nach Rückstand mit 2:1 und zogen nach Punkten mit den Fohlen gleich.

Zu Saisonbeginn setzte es zwei Niederlagen gegen Wolfsburg (0:1) und München (1:6), der erste Sieg erfolgte erst am sechsten Spieltag in Nürnberg. Doch daraus entwickelten sich eine Serie und eine Auswärtsstärke, die sich auch in Gladbach zeigte. Drei der vier Siege erfolgten auf fremden Platz. „Ich weiß auch nicht warum wir uns auswärts leichter tun als zuhause. Zuhause gestalten wir das Spiel eigentlich auch immer ganz ordentlich, aber wir kommen noch nicht so zu den Erfolgen, dass wir als Sieger vom Platz gehen“, erklärte Keeper Sven Ulreich nach dem Spiel in Gladbach. Doch für diesen Erfolg benötigte es ein Eigentor der Hausherren.

Auswärts stark

Dennoch zeigte sich Stuttgart stabil und insbesondere im Vergleich zur Anfangsphase der Saison war ein Quantensprung zu erkennen. So war der Sieg in Gladbach vielleicht ein wenig glücklich, aber nicht unverdient, befand auch Sportdirektor Fredi Bobic: „Ich denke schon, dass es ein verdienter Sieg war weil wir viel mehr in das Spiel investiert haben. Wir waren die Auswärtsmannschaft, haben aber ganz klar mehr Ballbesitz gehabt, haben den Ball viel besser – auch in den eigenen Reihen – zirkulieren lassen. Wir hatten schon vor dem 1:2 die ein oder andere Möglichkeit ein Tor zu machen, von daher war der Sieg verdient.“

Reaktion gezeigt

Durch den Sieg rutschte der VfB bis auf Platz elf vor, doch Entwarnung kann noch nicht gelten. „Es ist so eng beieinander alles“, so Bobic. „Freiburg gewinnt in Hannover, wir verlieren gegen Hannover und gewinnen jetzt in Gladbach. Das zeigt halt die Ausgeglichenheit der Liga. Man kann ja nicht mit der Arroganz rangehen und denken, dass man jedes Spiel gewinnt. Das macht die Liga so spannend“. Die Niederlage gegen Hannover nach eigener Zwei-Tore-Führung ist damit ad acta gelegt: „Wir haben eine gute Reaktion gezeigt, das war das Wichtigste.“

Die Ausgangslage ist mit nun 16 Punkten deutlich besser als noch vor sechs sieben Spieltagen, „aber wir müssen weiter arbeiten und weiter die Punkte holen“, so Ulreich. Denn Zufriedenheit, so der Torwart, sei immer auch ein Rückschritt als Fußballer.

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