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Der ehemalige Bayern-Profi kritisierte das Ausgleichstor der Nürnberger und machte den deutschen Nationalspieler dafür verantwortlich.

München. Beim Stande von 1:0 zwischen Rekordmeister FC Bayern München und dem 1. FC Nürnberg bescherte Markus Feulner den Hausherren das Ausgleichstor aus ungefähr 25 Metern. Thomas Helmer, als aktiver Fußballspieler Kapitän bei den Bayern, machte vor allem Manuel Neuer für das Gegentor zum 1:1-Endstand verantwortlich.

Helmer: „Den hätte ich gehalten“

Im Doppelpass auf Sport1 am Sonntagvormittag diskutierten Fußballexperten die Situation, die zum Remis führte. „Für Deutschlands Nummer eins war der Ball mehr als haltbar. Ich behaupte sogar: Den hätte ich gehalten“, so Helmer.
„Das Los eines Torhüters bei Bayern ist ja: Du bekommst drei Bälle im Spiel drauf und musst den einen dann halten. Generell muss ich sagen: Er ist mit Abstand die Nummer eins in Deutschland - hat er denn wirklich Konkurrenz?“ ergänzte der Ex-Profi.

Schäfer verteidigt Neuer

Raphael Schäfer, Nürnbergs Nummer Eins im Tor, nahm den deutschen Nationalspieler in Schutz und erklärte, warum der Schuss so schwer zu halten war.  „Nein, genau das ist der Fehler. Der war nicht haltbar. Der Manu hat in der Szene keine Chance. Der Ball soll eigentlich in die andere Ecke gehen. Dann verändert er komplett die Richtung. Das ist sauschwer, so einen Ball zu halten“, sagte der Torhüter.

Die Bayern befinden sich nach dem enttäuschenden Remis mit 31 Zählern weiterhin auf dem ersten Rang. Nürnberg ist dank des Punktes auf den 14. Tabellenplatz vorgerückt.


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