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Der Stürmer bejubelte seinen Treffer gegen Nürnberg, indem er vor dem Münchner Fan-Block salutierte. Medien interpretieren dies als ein Zeichen an kroatische Generäle.

München. Beim 1:1-Unentschieden zwischen dem 1. FC Nürnberg und dem FC Bayern München erzielte Mario Mandzukic das Tor für den Rekordmeister. Anschließend sorgte der Kroate zusammen mit Teamkollege Xherdan Shaqiri mit seinem Torjubel für Aufregung. Nun hat das Duo politische Hintergründe als Anlass dementiert.

Mandzukic verteidigt sich

„Ich bin voller Emotionen in die Kurve gerannt, um dort das frühe Tor mit unseren Fans zu feiern. Der Jubel sah vielleicht etwas unglücklich aus. Aber ich habe schon öfter so gejubelt“, kommentierte der 26-Jährige die Geschehnisse im Gespräch mit der Bild.

Mandzukic feierte gemeinsam mit Mittelfeldspieler Xherdan Shaqiri den Führungstreffer gegen Nürnberg, indem beide vor der Fankurve der Münchner salutierten. Das Schweizer Internetportal 20 Minuten meldete, die Geste sei den am vergangenen Freitag freigelassenen kroatischen Generälen Ante Gotovina und Mladen Markac gewidmet. Die Berufungskammer des UNO-Kriegsverbrechertribunals hatte die Generäle im Jahr 2011 wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu 24 und 18 Jahren Haft verurteilt.

„Ich bin ein völlig unpolitischer Mensch. Der Tor-Jubel hat mit den Ereignissen um die Generäle überhaupt nichts zu tun“, so Mandzukic weiter.

Shaqiri: „Keine Ahnung, um was es da geht“

Auch der aus dem Kosovo stammende Shaqiri verteidigte sich: „Ich bin einfach zu Mario gerannt, um mit ihm zu jubeln. Da etwas Politisches rein zu interpretieren, ist völlig falsch. Ich habe gar keine Ahnung, um was es da geht.“

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