thumbnail Hallo,

Nicht schön, aber effektiv: So spielten die Wolfsburger bei Hoffenheim und nach dem Spiel jubelte natürlich nur eine Seite: Die „Wölfe“ waren stolz, die Hoffenheimer enttäuscht.

Sinsheim. Es war kein schönes Spiel, doch der VfL Wolfsburg siegte effektiv mit 3:1 gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Tim Wiese sah nicht gut aus und war nach dem Spiel entsprechend frustriert. Lorenz-Günther Köstner war dagegen glücklich über den Sieg seiner Mannschaft.

„Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen“

Tim Wiese brachte es nach dem Abpfiff gegenüber der ARD auf den Punkt. „Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen, sind nicht in die Zweikämpfe gekommen. Für uns heißt es: Wir müssen weiter hart arbeiten“, sagte der sichtlich frustrierte 1899-Torhüter. Sein Trainer Markus Babbel pflichtete ihm bei: „Die zweite Halbzeit war richtig gut, da kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir dürfen aber nicht eine Halbzeit verschlafen, da müssen wir besser werden. Wir haben zudem zu einfache Fehler gemacht, die zum Gegentor führen, dafür wird man bestraft. Wir müssen schnell lernen kompakter zu stehen und aggressiver zu agieren. Die Balance stimmt noch nicht.“

„Viele entscheidende Fehler“

Wieses Teamkollege und Freistoßspezialist Sejad Salihovic sah „viele entscheidende Fehler“, die so das schnelle 2:0 enstehen ließen. In der zweiten Halbzeit habe Hoffenheim besser gespielt, am Ende „aber verdient verloren.“ Weiter sagte Salihovic: „Das Positive ist, dass sich die Mannschaft nicht aufgegeben hat. Wir müssen so spielen wie in der zweiten Hälfte, dann haben wir nächste Woche gute Chancen zu punkten.“

Vincenzo Grifo, der nach der Pause kam und für frischen Wind sorgen sollte, konnte sich die Niederlage auch nicht erklären: „Es ist immer schwer zu sagen, woran es lag. Wir hätten in der ersten Hälfte aufwachen müssen, von Beginn an das Spiel übernehmen.“ Sein Teamkollege Sebastian Rudy sah eine Hoffenheimer Mannschaft, die „in Hälfte eins nicht aggressiv genug gegen den Ball war“, und dies müsse das Team verbessern.

„Siege sind durch nichts zu ersetzen“

Gäste-Trainer Lorenz-Günther Köstner weiß um die Wichtigkeit der drei Punkte: „Siege sind durch nichts zu ersetzen. Unsere Abwehrleistung war einfach klasse heute. Diego Benaglio hat uns vor der Halbzeit im Spiel gehalten, er hat eine Ruhe ausgestrahlt. Nach dem Leverkusen-Spiel heute einen nachzulegen war sehr wichtig. Ich bin stolz auf die Mannschaft.“ Sein Abwehrmann und Torschütze Naldo freute sich ebenso über die gewonnen Punkte und forderte gleich: „So müssen wir weiter machen. In der zweiten Halbzeit hatten wir Glück, Diego Benaglio hat uns im Spiel gehalten.“

EURE MEINUNG: Was läuft falsch bei der TSG?
Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal.com auf oder werde Fan von Goal.com auf !

Dazugehörig