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Nach dem mageren Remis im Frankenland äußerte sich der Mittelfeldspieler des FCB. Gerade die rüde Gangart des Gegners stieß ihm sauer auf.

Nürnberg. Mittelfeldmann Bastian Schweinsteiger stand nach dem bayerisch-fränkischen Derby zwischen dem 1. FC Nürnberg und dem FC Bayern München (1:1) Rede und Antwort. Auch „Club“-Trainer Dieter Hecking äußerte sich im Anschluss an die Partie.

„Einer, der sich das nicht gefallen lässt“

„Sie haben versucht den Schiedsrichter zu beeinflussen, haben viel provoziert. Wir haben auch Fouls begangen, aber sie haben schon auch auf den Körper gezielt“, beschwerte sich der deutsche Nationalspieler nach dem Spiel. „Ich bin auch einer, der sich das nicht gefallen lässt, denn ich habe in der Vergangenheit genügend Verletzungen gehabt. Der Schiedsrichter hat es heute nicht einfach gehabt.“

Jedoch habe es auch am eigenen Spiel gelegen, das die Franken nicht aufstecken ließ: „Wir hätten mit Sicherheit das 2:0 machen müssen, dann wäre hier mehr Ruhe gewesen.“ Die Möglichkeiten seien, laut Schweinsteiger, durchaus vorhanden gewesen. „Wir haben nur oft den letzten Ball nicht gut gespielt.“

„Absolut verdienter Punkt“

FCN-Trainer Dieter Hecking ist mit dem Ausgang der Begegnung in jedem Fall einverstanden: „Wenn man vorher weiß, dass man gegen die Bayern einen Punkt holt, würde man das sofort unterschreiben. Ich denke, wir haben uns den Punkt heute absolut verdient.“

Der 48-Jährige gab dennoch zu: „Wir haben in der ersten Halbzeit leider in der Anfangsphase geschlafen – haben dann etwas Zeit gebraucht, um ins Spiel hineinzufinden. Bis zur Halbzeit haben wir es dann ausgeglichen gestalten können, ohne aber nach vorne Gefahr zu entwickeln.“ Mit etwas Glück habe man aber schließlich mit der ersten guten Aktion den Ausgleich erzielt.

EURE MEINUNG: Ist Schweinsteigers Ärger nachzuvollziehen?
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