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Die DFL hat auf die massive Kritik reagiert und ihr Sicherheitskonzept überarbeitet. Wesentlicher Aspekt: Der Dialog mit den Fans und die Maßnahmen bei Vergehen einzelner Personen.

Frankfurt. In drei Punkten hat die DFL ihr Konzept maßgeblich verändert. So soll anstelle eines Verhaltens-Kodex der Dialog zwischen Vereinen und Fangruppen in den Statuten festgehalten werden. Fan-Gruppierungen sollen darüber hinaus nicht für das Fehlverhalten einzelner bestraft werden.

Des Weiteren werden die Vorkontrollen, bei denen Zuschauer vor dem Stadion nach versteckter Pyrotechnik und anderem abgetastet werden, nicht verpflichtend sein. Ihre Durchführung soll in Ermessen der Vereine liegen.

Fan-Mitsprache verstärkt im Fokus

Um die Fans noch stärker mit einzubeziehen, hat außerdem die „Kommission Stadionerlebnis“ den eigenen Dialog mit organisierten Fans ausgebaut und ihr Konzept der AG Fanbelange am Donnerstag vorgestellt.

Bis zum 22. November haben die 36 Profi-Klubs Zeit, um zu dem überarbeiteten Sicherheitskonzept Stellung zu beziehen. Auf der Vollversammlung am 12. Dezember soll es dann verabschiedet werden. Allerdings ist geplant, das Konzept nach dem Ablauf der dreijährigen Frist erneut zu überprüfen und, sofern nötig, in einzelnen Punkten abzuändern.

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