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Werder-Trainer Schaaf enttäuscht über Allofs-Wechsel

Werders Coach und langjähriger Weggefährte von Allofs war über den plötzlichen Abschied seines Sportdirektors alles andere als erfreut. Ihm zu folgen komme nicht in Frage.

Bremen. In dieser Woche unterschrieb Klaus Allofs seinen Vertrag beim VfL Wolfsburg. Schon beim nächsten Spiel am Sonntag bei 1899 Hoffenheim soll der neue Manager auf der Wölfe-Bank Platz nehmen. Werder Bremens Trainer Thomas Schaaf, der 1999 gemeinsam mit Allofs in Bremen begann, ist über den Wechsel seines langjährigen Wegbegleiters unglücklich.

Schaaf lehnt Wechsel nach Wolfsburg ab

„Ich hatte mir was anderes vorgestellt“, verrät Schaaf in der Kreiszeitung Syke, „natürlich bin ich darüber nicht glücklich.“ Die Nachricht über den Abschied des Werder-Managers zu verarbeiten, sei für ihn nicht leicht gewesen, erklärt der 51-Jährige: „Das hat schon einen Moment gedauert. Da können Sie sicher sein.

13 Jahre hatten Schaaf und Allofs in Bremen gemeinsam gearbeitet. Gerüchte kamen auf, die Zusammenarbeit könnte in Wolfsburg fortgesetzt werden. Derzeit ist dort Lorenz-Günther Köstner Interimstrainer. Aber: „Das ist kein Thema“, kommentierte der Werder-Coach einen möglichen Wechsel zu den Wölfen.

Schaaf lobt Baumann als möglichen Allofs-Nachfolger

Als Nachfolger für Klaus Allofs wird aktuell vor allem über Frank Baumann und Dietmar Beiersdorfer diskutiert: „Fakt ist, dass Frank Baumann sich hervorragend hereingearbeitet hat in den Verein“, meint der Trainer, der sich aber nicht weiter an den Spekulationen beteiligen wollte. Baumann wird zumindest kommissarisch den Posten des Sportdirektors übernehmen.     

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