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Der Sportdirektor von Hannover 96 äußerte sich zu anstehenden Vertragsverhandlungen. Über den nächsten Gegner im DFB-Pokal sei man zudem nicht sonderlich erfreut.

Hannover. Die Kaderplanung bei Hannover 96 läuft bereits auf Hochtouren. Neben Trainer Mirko Slomka laufen am Ende der Saison die Verträge mehrerer Spieler aus, unter anderem die von Konstantin Rausch sowie Leon Andreasen. Geschäftsführer Jörg Schmadtke widmete sich diesem Thema im Gespräch mit der Bild und fand zudem eine Erklärung für die dramatischen Spiele des Bundesligisten.

Personalplanung im vollen Gange

Erst kürzlich verkündete Schmadtke, dass der Vertrag mit Coach Slomka „zu 90 Prozent ausverhandelt sei“. Gleichzeitig gelte es aber, Linksverteidiger Konstantin Rausch zu einem Verbleib zu bewegen. Schmadtke fand lobende Worte für den 22-Jährigen: „ Ein Super-Spieler, der tolle Flanken schlägt und sich stark entwickelt hat. Ich renne der Verlängerung schon länger hinterher, aber es gehören immer zwei dazu...“

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Mit Leon Andreasen möchte man zudem einen weiteren Defensivmann behalten. Der Däne erholt sich momentan von einem Kreuzbandriss im rechten Knie, Vertragsgespräche sind in Planung. „Er hat den Hinweis erhalten, dass wir verlängern wollen. Noch während seiner Reha. Seine Berater suchen gerade einen Termin“, so der Manager.

Grundsätzlich müsse man während der Kaderplanung „die Balance finden zwischen Kontinuität und Auffrischung“. „Man darf einerseits die Stabilität nicht gefährden, andererseits braucht ein Kader Veränderungen, um frisch und gierig zu bleiben“, so Schmadtke. Millionenverkäufe seien zudem kein Thema: „Das ist mir bisher immer verboten worden. Die Möglichkeiten gab‘s schon.“

Barcelona als Vorbild

Die Dramatik in den vergangenen Spielen von Hannover kommentierte Schmadtke wie folgt: „Wir sind häufig zu hektisch, uns fehlt die Ruhe, einen Vorsprung auch mal zu verwalten.“ Als Lösung schlug der 48-Jährige vor, sich ein Beispiel am spanischen Vizemeister FC Barcelona zu nehmen: „Wir brauchen mehr Spielkontrolle, müssen den Ball und damit auch den Gegner mehr laufen lassen. Wie Barcelona, das seit Jahren so spielt und dieses Spiel perfektioniert hat.“

Hannover will ins Pokalfinale

Der Tabellensechste setzte sich im DFB-Pokal zuletzt gegen Dynamo Dresden nach Elfmeterschießen durch und trifft in der nächsten Runde auf den amtierenden Meister Borussia Dortmund. „Das ist sicherlich kein Traumlos. Aber wenn man nach Berlin will, muss man das irgendwie hinbekommen“, so Schmadtke.

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