Jan Rosenthal bleibt vor dem Spiel gegen seinen alten Klub distanziert

Für den Offensivspieler ist das Duell am Wochenende ein Wiedersehen mit dem Ex-Klub. Viel mehr aber auch nicht, wie er betont.

Freiburg. Am Samstag trifft Jan Rosenthal mit dem SC Freiburg auf seinen ehemaligen Arbeitgeber Hannover 96. Wehmütig wird er dabei nicht, denn echte Freunde hat er bei den „Roten“ kaum noch. Nichts Besonderes im Fußball, findet der Freiburger.

Gutes Verhältnis zu Schmadtke

„Es gibt dort kaum noch einen, mit dem ich zusammengespielt habe“, erklärte Rosenthal der Badischen Zeitung. Nur Steven Cherundolo und Szabolcs Huszti kennt der 26-Jährige aus seiner Zeit in Hannover noch. Dazu hat der Mittelfeldspieler ein gutes Verhältnis zu Sportdirektor Jörg Schmadtke und einem Physiotherapeuten.

Kaum richtige Freundschaften im Fußball

Richtige Freundschaften gibt es im Fußball kaum, betont Rosenthal: „Wo findet man denn Freunde? Beim Sport im Verein oder im Fitnessstudio.“ Diese Möglichkeiten habe ein Fußballprofi nicht und auch in Gaststätten und Clubs seien die Leute zwar nett und freundlich, aber keine wirklichen Freunde. „Die sind am Fußballer interessiert, weniger am Privatmenschen.“

Positive Entwicklung in Hannover und Freiburg

Obwohl er keine wirkliche Verbindung mehr zu Hannover 96 hat, hebt Rosenthal die positive Entwicklung der Niedersachsen hervor, für die er vor allem Präsident Martin Kind und die Einigkeit mit Trainer Mirko Slomka verantwortlich macht.

Auch bei seinem eigenen Klub sieht der Spieler Fortschritte, die aber leider erst auf den zweiten Blick zu sehen sind: „Uns fehlen in dieser Saison drei bis vier Punkte. Hätten wir die, würde die Entwicklung auch tabellarisch deutlich. So aber stehen wir da, wo wir auch am Ende der letzten Spielzeit waren.“

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