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Der Deal ist perfekt - Allofs verlässt Werder Bremen und geht zum VfL Wolfsburg

In der Nacht führten die Verhandlungen zu einer Einigung: Klaus Allofs erhält bei den Wölfen einen Vertrag bis 2016.

Wolfsburg. Das Kapitel Werder Bremen hat Klaus Allofs abgeschlossen: Ab sofort ist der 55-Jährige Sportdirektor beim VfL Wolfsburg, wie beide Vereine bestätigten. Er soll Medienberichten zufolge einen Vertrag bis 2016 erhalten und schon am Wochenende im Bundesliga-Spiel gegen die TSG Hoffenheim dabei sein.

Beim kicker kommentierte VW-Kommunikationschef Stefan Grühsem: „Wir sind zu einer guten Einigung mit Werder gekommen“, was vermutlich auf die Ablösesumme anspielte, die der VfL an Werder Bremen überwiesen haben dürfte. Bei den Niedersachsen verdient Allofs nun dem Vernehmen nach zwischen drei und fünf Millionen Euro im Jahr, was sein Gehalt mindestens verdoppeln würde.

Werders Aufsichtsratsvorsitzender Willi Lemke erklärte auf der Homepage seines Vereins: „Klaus Allofs hat mehr als ein Jahrzehnt lang die Entwicklung von Werder Bremen entscheidend mit geprägt und große sportliche Erfolge gefeiert. Daher war es für uns selbstverständlich, dass wir der Bitte von Klaus Allofs nachgekommen sind, über diesen Wechsel mit dem VfL Wolfsburg zu verhandeln. Wir möchten ihm ausdrücklich für seine hervorragende Arbeit danken.“

Allofs will neue Herausforderung

Allofs selbst fügte an: „Mit diesem Schritt nach Wolfsburg gehen für mich 13 wichtige Jahre zu Ende. In dieser Zeit hat es immer wieder Angebote anderer Vereine gegeben, die für mich aber nie eine Rolle spielten. Jetzt aber ist der Punkt gekommen, an dem ich noch einmal eine neue Herausforderung suchen möchte.“

Werder ab sofort auf der Suche

Wie sich die Parteien nun geeinigt haben, ist bisher nicht bekannt, von Werder Bremen gab es bislang noch keine Äußerung, bis zum Schluss hatte man an der Weser gemauert und lange den Kontakt zu Wolfsburg dementiert. Nun ist es jedoch amtlich, und Werder benötigt einen neuen Sportdirektor. Ins Gespräch gebracht wurden in den letzten Tagen Dietmar Beiersdorfer, der gut mit Thomas Schaaf bekannt ist, sowie die Ex-Werderprofis Frank Baumann und Rune Bratseth.

Lemke meinte dazu: „Wir haben ein Anforderungsprofil für einen Nachfolger erstellt. Über Namen möchten wir zu diesem Zeitpunkt aber nicht sprechen. Wir sind sicher, dass wir eine gute Lösung für Werder präsentieren werden.“

EURE MEINUNG: Was sagt Ihr zu diesem Wechsel? Wer soll Allofs bei Werder nachfolgen?
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