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Rensing spielt bei Bayer derzeit nur die zweite Geige. Nun äußerte er sich über seinen alten Verein sowie zur Situation in Leverkusen.

Leverkusen. In einem Interview mit der Bild sprach Michael Rensing über seine Chancen, Stammtorwart bei Bayer Leverkusen zu werden und erklärte, wieso ihm die Fans des 1. FC Köln leidtun.

Im Sommer machte Rensing den Sprung von Köln zu Leverkusen und will sich nun mit der Ersatzrolle bei Bayer nicht mehr lange zufrieden geben. Er spielt nur, wenn sein Kontrahent Bernd Leno ausfällt: „Aus Leverkusen kam im Sommer das einzig konkrete Angebot. Ich bin froh, bei so einem guten Verein und so einer starken Mannschaft untergekommen zu sein. Aber – auf Dauer bin ich kein Ersatzmann.“

Für Leno ins Tor gerückt

Der einstige Nachfolger Oliver Kahns bei Bayern München konnte Lenos Verletzungspause nutzen, um Argumente für sich abzuliefern. Der 20-jährige Leno wird aller Voraussicht nach trotzdem weiter die unangefochtene Nummer eins im Bayer-Tor bleiben: „Ich gehe davon aus, dass Bernd Leno am Samstag gegen Schalke wieder spielt. Aber mir war die Situation ja klar. Wenn Bernd fit ist, spielt er. Es ist trotzdem schön, wieder gespielt zu haben. Ich hätte nicht damit gerechnet, so schnell auf vier Spiele zu kommen. Davon haben wir drei gewonnen. Jetzt würde ich schon gern drinbleiben.“

Wien als Highlight

Die Partie in der Europa League gegen Rapid Wien war für Rensing das bisherige Highlight im Bayer-Trikot: „Es war schön, wieder international zu spielen. Ein gutes Comeback nach meinem letzten Spiel in der Champions League mit Bayern 2009 gegen Sporting Lissabon.“

Die bisher schwache Saison seines früheren Arbeitgebers 1. FC Köln lässt Rensing nicht kalt: „Wer mir leid tut, sind die Fans und die Stadt. Die hätten mehr verdient. Meine Kumpels aus der Mannschaft sind ja fast alle weg. Nur mit Christian Eichner und Physio Klaus Maierstein habe ich noch Kontakt.“

Fußball kann „brutal sein“

Der 28-Jährige hat schon einige Höhen und Tiefen des Fußballgeschäfts durchlebt. Er wurde mit Bayern München Deutscher Meister und DFB-Pokalsieger, bevor er dann mit Köln um den Verbleib in der ersten Bundesliga kämpfen musste: „Fußball ist und bleibt die schönste Nebensache der Welt. Aber es ist auch ein Geschäft, das manchmal brutal sein kann.“

EURE MEINUNG: Was ist von Rensing in Zukunft noch zu erwarten?
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