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Nach seinem Kreuzbandriss befindet sich Patrick Helmes im Aufbautraining. Dabei wagt er einen Rückblick und möchte gestärkt in die Zukunft gehen.

Wolfsburg. Nach seinem Kreuzbandriss kann Patrick Helmes beim VfL Wolfsburg langsam wieder ins Training einsteigen. „Mein Ziel ist es, im Wintertrainingslager voll anzugreifen und in der Rückrunde dabei zu sein“, so der 27-Jährige im Interview mit dem Kölner Stadtanzeiger. Dass er sich in Wolfsburg wohl fühlt, macht er dabei mehrfach deutlich.

Es war vielleicht richtig, dass er mich in die zweite Mannschaft gesteckt hat“

Das war nicht immer so. Grade Trainer Felix Magath lies eine Zeit lang kein gutes Wort über den Stürmer verlauten und versetzte ihn für ein paar Spiele in die zweite Mannschaft. Rückblickend kann Patrick Helmes dies sogar nachvollziehen. „Im Nachhinein war es vielleicht richtig, dass er mich im November 2011 in die zweite Mannschaft gesteckt hat“, erklärt Helmes, der zu den wenigen Spielern gehören soll, die sich telefonisch bei Magath meldeten, nachdem dieser entlassen wurde.

Dass der VfL in der letzten Zeit nur wenig gute Spiele bestritt, liegt für Helmes zum Teil an den vielen Verletzten. Er macht aber auch den Druck, unter dem die Spieler stehen, dafür verantwortlich. „Die Erwartungshaltung ist sehr hoch, was ganz normal ist in einem Verein mit einem Sponsor wie VW. Dann ist der Kopf nicht frei.“ Doch gerade beim Sieg gegen Helmes‘ Ex-Verein Bayer Leverkusen habe Wolfsburg bewiesen, dass man einen hochklassigen Kader habe.

Ich habe schon lange kein Spiel vom FC mehr gesehen“

Zu seinen ehemaligen Kollegen von der Werkself hat Patrick Helmes teilweise noch Kontakt, doch diese Zeit gehört der Vergangenheit an. Auch mit dem FC Köln hat er nichts mehr zu tun. „Ich kenne da ja fast niemanden mehr“, so Helmes. „Ich hatte eine tolle Zeit beim FC, aber das ist jetzt auch fast fünf Jahre her. Ich habe schon lange kein Spiel vom FC mehr gesehen.“

Seinen Wechsel nach Wolfsburg habe er nicht bereut, auch wenn es Angebote aus dem Ausland gab. „Ich hatte interessante Angebote aus England, Frankreich und Spanien, das stimmt. Aber für mich ist die Bundesliga das Maß aller Dinge in der Welt.“


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