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Spielerisch konnte der Hamburger SV in seinem letzten Bundesligaspiel nicht überzeugen, kämpferisch schon. Für eine knappe Stunde war der HSV in Unterzahl und spielten Remis.

Hamburg. Der Hamburger SV kam beim SC Freiburg nicht über ein 0:0 hinaus. 55 Minuten lang war das Team von Trainer Thorsten Fink in Unterzahl, nachdem Paul Scharner die Gelb-Rote Karte sah. Eine Niederlage konnten die Hamburger durch ihr kämpferisches Auftreten verhindern.

Minimal-Ziel erreicht


„Wir haben das Minimal-Ziel erreicht“, erklärte Fink nach dem Unentschieden gegenüber der Hamburger Morgenpost. In der Tat war Freiburg im Vorteil, als Scharner für sein zweites grobes Foul die Gelb-Rote Karte sah. „Vielleicht muss er noch lernen, dass in der Bundesliga schneller als in England gepfiffen wird“, sagte Fink.

Scharner entschuldigt sich

Der österreichische Verteidiger war über sein Foul enttäuscht und räumte sein Fehlverhalten ein. „Gerade die zweite Szene hätte ich mit meiner Routine besser lösen müssen. Es tut mir sehr leid. Das ist super-dumm gelaufen. Das Team hat danach toll gekämpft, mit elf Mann hätten wir allerdings gewonnen“, erklärte der 32-Jährige.

Van der Vaart als Sechser

Nach dem Platzverweis wurden die Rollen auf dem Platz neu verteilt. So musste Rafael van der Vaart im defensiven Mittelfeld aushelfen. Die Rolle eines Abräumers übernahm der Niederländer mit Erfolg. „Ich habe noch nie in meinem Leben so viel gegrätscht“, sagte van der Vaart nach dem Spiel. Auch Fink war mit der Spielweise seines Spielmachers zufrieden: „Ohne ihn hätten wir das Spiel wahrscheinlich verloren.“

Gegen Mainz hoffen die Hamburger nun auf einen Sieg. Das Spiel findet am kommenden Samstag statt. „Da stehen wir in der Pflicht“, bestätigte Heiko Westermann.

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