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Gegen den Aufsteiger tat sich der Rekordmeister schwer, doch am Ende verbuchten die Bayern die drei Punkte auf ihrem gut gefüllten Konto.

München. Am Ende hat der FC Bayern München souverän mit 2:0 gegen Eintracht Frankfurt gewonnen. Dennoch musste man den Hessen ein großes Lob aussprechen. Gallig, läuferisch stark und mit ganz viel Herz machten sie es den Bayern-Stars extrem schwer.

„Eintracht Frankfurt ist eine starke Mannschaft, die auch läuferisch viel geboten hat. Am Ende fehlte dann aber auch etwas die Erfahrung“, so Uli Hoeneß, der mit dem Spiel seiner Mannschaft zufrieden war: „Wir hatten am Mittwoch ein Champions-League-Spiel. Die anderen Mannschaften konnten sich ausruhen. Das ist immer schwer, deswegen war heute einfach nur der Sieg wichtig.“

Bayern-Chor mahnt Dreifachbelastung an

Auch Jupp Heynckes sprach von der Dreifachbelastung. „Es ist schwierig, den Schalter nach der Champions League umzulegen. Man kann nicht immer sechs Tore schießen und super spielen. Wir haben gezeigt, dass wir in einer schwierigen Situation gut reagieren können. Das hat die Mannschaft bravourös gemacht. Am Ende haben wir unsere Erfahrung und Cleverness ausgespielt“, fasste der Bayern-Trainer zusammen.

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Ähnlich sah es sein Schützling Franck Ribery: „Es ist nicht einfach, alle drei Tage zu spielen. Das war heute der Fall. Frankfurt war frischer. Aber wir hatten viele Chancen und hätten früher in Führung gehen müssen. Es war wichtig zu gewinnen, da wir jetzt ja in die Länderspielpause gehen.“ Der Franzose bewies ein weiteres Mal, dass er sich in einer überragenden Form befindet.

Zwar siegten auch Borussia Dortmund und Schalke, doch die Bayern verweisen nicht nur auf eine beinahe perfekte Punkteausbeute, sondern auch auf die stärkste Abwehr Europas. In elf Spielen kassierte der FC Bayern gerade einmal vier Gegentore. Halten sie diesen Schnitt, dann wird es nach dem 34. Spieltag einen neuen Gegentorrekord geben. Doch bis dahin ist es noch ein langer Weg.

Boateng mit Muskelfaserriss

Es sind drei Punkte, bei denen das 'Wie' gänzlich uninteressant sein wird - sollten die Münchner am Ende die Meisterschale in den Himmel strecken dürfen. Doch es gab auch schlechte Nachrichten: Jerome Boateng erlitt einen Muskelfaserriss. „Ich habe direkt beim Sprint gemerkt, wie es hier reingestochen hat“, äußerte sich Boateng nach dem Spiel und deutete auf den linken Oberschenkel.

Insgesamt hatte sich jedoch nicht viel zum vergangenem Mittwochabend geändert. Lahm und Co. bleiben bescheiden und wollen von einer gewissen Dominanz nichts wissen. Arjen Robben dagegen scheute sich nicht davor, die aktuell gute Form auch offen anzupreisen: „Mal ein Lob, das ist okay. Das haben wir uns auch verdient, wenn wir so spielen wie momentan.“ Doch der Niederländer weiß um die Schnelllebigkeit des Fußballs, wie er gleich anfügte: „Wir wissen ganz genau, dass wir noch in der Hinrunde sind. Wenn wir im Mai noch so gut spielen und Titel gewinnen, dann haben wir uns das auch verdient.“

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