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Im neuen Buch des Ex-DFB-Präsidenten bekommt so mancher sein Fett weg. So auch Uli Hoeneß. Unter anderem zweifelte Zwanziger auch an Bayerns Zusammenarbeit mit Matthias Sammer.

München. Der ehemalige DFB-Präsident Theo Zwanziger hat in seinem neu veröffentlichten Buch den Bundesligisten FC Bayern München offen kritisiert. Dabei tadelte Zwanziger vor allem Uli Hoeneß. Der Vereinspräsident wies die Vorwürfe zurück.

Hoeneß kontert Zwanziger

Nachdem der frühere DFB-Präsident in seinem neuen Werk „Die Zwanziger Jahre“ die Vereinsführung des FC Bayern offen kritisierte, ließ die Gegenreaktion nicht lange auf sich warten. „Dass Theo Zwanziger kein guter Präsident war, wusste ich schon lange. Dieses Buch wird ihn nach seinem mehr als peinlichen Rücktritt in die Isolation treiben“, konterte Hoeneß am Samstagabend. Auch Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge äußerte sich nach der Veröffentlichung des Buches und zog einen Vergleich mit Louis van Gaal. „Letzte Woche habe ich Louis van Gaal nicht verstanden, diese Woche verstehe ich Theo Zwanziger nicht“, erklärte Rummenigge. Der frühere Trainer des Rekordmeisters hatte sich ebenfalls kritisch in Bezug auf Hoeneß geäußert.

Rummenigge: „Zwanziger ist indiskret“

Der Vorstandsvorsitzende der Bayern glaubt, dass Zwanziger mit den Äußerungen in seinem Buch einen Fehler begangen habe. Demnach sei es falsch gewesen, seine Meinung an die breite Öffentlichkeit zu tragen. Zwanziger bezeichnete den Rekordmeister als „Verein mit vielen Besserwissern“. „Das sind Indiskretionen, Ein DFB-Präsident müsste diskret damit umgehen und das nicht in der Öffentlichkeit kundtun. Von mir muss keiner erwarten, dass ich ein Buch schreibe, wenn ich aufhöre. Wenn ich etwas zu sagen habe, sage ich es direkt“, kritisierte Rummenigge.

Zwanziger zweifelt am Tandem Sammer - Hoeneß

Zwanziger bezweifelt zudem eine mögliche erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Hoeneß und Sportvorstand Matthias Sammer. Schuld daran sei, dass beide als „Persönlichkeiten zu dickköpfig“ seien. „Da gibt es ein großes Hindernis, das einer erfolgreichen Tätigkeit des neuen Sportdirektors im Wege steht, und das heißt Uli Hoeneß“, schrieb Zwanziger.

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