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Während dem Trainer der Bremer die Niederlage auf den Magen schlug und er sich über sein Team sowie Schiedsrichter Meyer beschwerte, zeigte sich Löws neuer Schützling glücklich.

Gelsenkirchen. Am elften Spieltag der Bundesliga konnte der FC Schalke nach Rücklage noch 2:1 gegen den SV Werder Bremen gewinnen.

Neustädter glücklich und zufrieden

Roman Neustädter zeigte sich nach dem Spiel, nicht nur auf seine Nominierung zum Nationalspieler angesprochen, überaus glücklich. „Ich glaube ich bin Moment jetzt einfach nur glücklich und froh, dass die 90 Minuten rum sind, denn das war ein ganz schwieriges Spiel für uns. Der Gegner stand sehr tief“, so Neustädter im ARD-Interview. Nun freue sich der Ex-Gladbacher erst einmal über drei punkte und einen freien Tag ehe es zum Nationalteam gehe.

Schalke kämpfte sich nach 0:2-Rücklage gegen Arsenal noch zum Remis, gegen Werder schaffte Königsblau sogar noch den Sieg. Neustädters Statement dazu: „Ich möchte nicht sagen, dass wir eine Wundertüte sind, denn wir sind sehr stark.“ Löws neuer Spieler weiter: „Hinten stehen wir gut, das Tor darf nicht passieren. Es gibt so Spiele, wo du hinten liegt, aus der Kabine kommst, die Fans Dich pushen und dann kommst du zurück und jede Aktion ist gefährlich von uns.“

Schaaf gereizt und wütend

Trainer Thomas Schaaf zeigte sich nach der unnötigen Niederlage seiner Mannschaft sichtlich angefressen. Auf die Frage, ob denn Selassies Schuss in der 93. Minute hinter der Linie war giftete der Coach gegenüber Sky zurück: „Wie soll ich das von hier jetzt so beurteilen?“. Trotzdem bekam Schiedsrichter Florian Meyer sein Fett ab. „Nehmen Sie die Bilder und zeigen Sie diese dem Schiedsrichter. Wir haben das in dieser Saison schon oft erlebt, dass auch im Nachhinein die Fehler nicht eingestanden worden sind.“

Nur die Schuld dem Schiedsrichter zuzuchieben vermied Werders Trainer dann aber doch.
„Wir haben auch selbst genug Fehler gemacht, die mich noch viel wütender machen“, gab Schaaf zu und ergänzte: „Wir hatten das Spiel über 60 Minuten im Griff, hatten dann aber keine Klarheit mehr in unserem Spiel.“

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