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Vor dem Spitzenspiel Bayern-Frankfurt äußerte sich Ex-Eintracht Trainer Funkel in einem Interview zum Saisonverlauf und Potential beider Teams.

München. Obwohl er vor dem in dieser Saison bisher gezeigten Fußball Eintracht Frankfurts den „Hut zieht“, erkennt der ehemalige Eintracht-Trainer Friedhelm Funkel langsam aber sicher einen Abwärtstrend in der Main-Metropole.

Kader zu dünn um Formschwankungen zu kompensieren“

Seiner Meinung nach fehlt seinem Ex-Verein die Breite im Kader, was sich bereits jetzt bei Formschwankungen bemerkbar mache: „Der eine oder andere Spieler wie Takashi Inui oder Stefan Aigner ist in einem kleinen Leistungstief. Diese Spieler haben am Anfang der Saison sensationell gespielt, doch es schafft keiner, über 34 Spiele konstant immer Topform zu zeigen. Dafür ist die Eintracht in der Breit nicht gut genug besetzt um sich für den europäischen Wettbewerb zu qualifizieren“, sagte Funkel bundesliga.de.

Funkel erwartet Mittelfeldplatz

Realistisch betrachtet sieht Funkel die Frankfurter am Saisonende im Mittelfeld der Tabelle: „Ich glaube nicht, dass die Frankfurter bis zum Schluss dort oben in der Tabelle bleiben. Die Mannschaft wird aber auch nichts mit dem Abstieg zu tun haben und sich irgendwo zwischen Platz acht und zwölf einreihen.“

Lob für die Transferaktivitäten Frankfurts

Dennoch lobte er die Transferaktivitäten der Eintracht. Seiner Meinung nach hätten alle Neuverpflichtungen gut eingeschlagen, von Takashi Inui, über Stefan Aigner, Olivier Occean und Bastian Oczipka bis Kevin Trapp: „Die Eintracht-Verantwortlichen haben ein sehr glückliches Händchen bewiesen.“

Durchmarsch des FC Bayern?

Begeistert zeigte Funkel sich vom FC Bayern München. Den Münchnern traut er in dieser Saison einen Durchmarsch in der Bundesliga zu: „Die Bayern haben eine Qualität, wie es sie in der Bundesliga kein zweites Mal gibt. Ich glaube, dass die Bayern in dieser Saison mit deutlichem Vorsprung Meister werden.“.

Ausschlaggebend dafür sei vor allem die Tiefe des Kaders. Mit Dante, Javi Martinez, Mario Mandzukic, Xherdan Shaqiri und Claudio Pizarro habe man die Mannschaft so verstärkt, dass man nun, im Gegensatz zur Vorsaison, auf gleichem Niveau bleibend rotieren könne: „Deswegen werden sie den Vorsprung, den sie sich jetzt schon erarbeitet haben, nie und nimmer aus der Hand geben.“

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