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Im Sommer wurde an der Elbe viel Geld investiert. Nun muss gespart werden und fünf Akteure sollen den Klub verlassen.

Hamburg. Fußball-Bundesligist Hamburger SV plant, sich im Winter von fünf Spielern zu trennen. Nachdem der Verein im Sommer Transfers in der Höhe von 25 Millionen Euro getätigt hatte, ist jetzt ein Sparkurs erforderlich. Sportdirektor Frank Arnesen hat vom Aufsichtsrat die Aufgabe bekommen, durch Spielerverkäufe und Gehaltseinsparungen 6,4 Millionen Euro zu erwirtschaften.

„Große Herausforderung“ für Arnesen

„Das ist eine große Herausforderung. Wir haben im Sommer aber auch viel investiert“, erklärte der Däne gegenüber der Bild. Bei den Streichkandidaten handelt es sich um Ersatztorwart Jaroslav Drobny, Slobodan Rajkovic, Per Skjelbred, Robert Tesche sowie Stürmer Marcus Berg.

„Alle sind informiert. Mit den Beratern habe ich gesprochen. Vielleicht ist es für einige sogar besser, wenn sie gehen, damit sie Spielpraxis bekommen“, sagte Arnesen. Drobny kommt nicht an Rene Adler vorbei, Tesche und Skjelbred zählen gar nicht beziehungsweise nur selten zum Kader. Rajkovic musste nach einer Trainingsprügelei im Sommer zur U23 und Berg bekommt bestenfalls sporadische Einsätze.

Muss im Winter ein Star verkauft werden?

Schon im Sommer wollte sich der HSV von dem Quintett trennen, fand aber keine Abnehmer. Das könnte sich im Winter wiederholen. Das Präsidium schließt nicht aus, dass in diesem Fall ein Star verkauft werden müsste, um die benötigten Erlöse zu erzielen. Ein Transfer des Koreaners Heung-Min Son, an dem der FC Liverpool und der FC Arsenal interessiert sind, stehe allerdings nicht zur Debatte.

EURE MEINUNG: Der HSV mistet aus - gut so?
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