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Beg Ferati spielt beim SC Freiburg oder besser gesagt er sitzt beim SC auf der Bank. Der Schweizer hat einen Vertrag bis 2014 und will spielen. Seinen Ärger ließ er nun raus.

Freiburg. Beg Ferati vom SC Freiburg machte in seiner schweizerischen Heimat seinem Unmut über seine Rolle bei den Breisgauern Luft. Sein Trainer Christian Streich zeigte sich wenig begeistert.

„Ich denke einfach, meine Art passt ihnen nicht“

Gegenüber der Basler Zeitung äußerte Beg Ferati, er sei in Freiburg nicht einmal eine Nummer. Zudem gebe es keine Kommunikation mit seinem Trainer. Einen Grund kennt der Schweizer auch: „Ich denke einfach, meine Art passt ihnen nicht.“ Weiter sagte er: „Ein Wunder, dass ich keine Depression habe.“

Christian Streich reagierte nun und sagte dem Sport-Informations-Dienst: „Ich habe Beg in sechs, sieben Gesprächen immer wieder erklärt, dass er hier sportlich keine Chance hat. Ich habe ihm meine höchsten Bedenken mitgeteilt, habe ihm gesagt, dass wird für dich hier eine unglaubliche Zerreißprobe.“ Doch er wollte wohl nie weg, obwohl sich der Club angestrengt habe, wie Streich erklärte: „Wir haben uns bemüht, zweite Liga, Deutschland oder Schweiz, aber er wollte nie.“

„Ferati hat in massiver Weise die Unwahrheit gesagt“

Getroffen haben den 47-jährigen Trainer vor allem die Vorwürfe, man könne nicht mit ihm reden: „Meine Spieler können mit mir über alles sprechen. Da gehe ich bis an die Grenzen der Belastbarkeit. Ich bin ihm nicht böse, ich bin eher traurig. Er hat in massiver Weise die Unwahrheit gesagt, das schlägt nun auf ihn zurück.“

Ferati wolle nun in die Schweiz zurückkehren. Der Klub will ihn wohl, trotz Vertrags bis 2014, ablösefrei ziehen lassen. Am Donnerstag verließ er das Trainingsgelände, ohne eine Einheit absolviert zu haben.


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