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„Auch der FC Bayern muss sich an die Gesetze unseres Landes halten“, argumentiert die Vereinsführung der Münchener.

München. Die Vereinsführung des FC Bayern München wird sich auch weiter an die Zulassungsbeschränkungen der Uefa halten. Fans hatten im Spiel gegen den OSC Lille gewisse Blöcke der Südkurve gemieden, da der Verein die Blockkapazitäten im Vergleich zu Bundesligaspielen um 500 Personen gesenkt hatte.

Gesetze auch für die Bayern

„Auch der FC Bayern muss sich an die Gesetze unseres Landes halten“, argumentierte die Vereinsführung der Münchener.

Es war eine Reaktion auf die Beschwerden und den Streik der Anhänger, die den Stadionblöcken 112 und 113 im Spiel gegen den OSC Lille ferngeblieben waren, nachdem die zugelassene Zuschauerzahl in internationalen Spielen von 1800 auf die offizielle Kapazität von 1385 Personen gesenkt wurde.

Blockschmuggel als Grund

Den Hintergrund der Kapazitäten-Erniedrigung nannte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Karl Hopfner der Abendzeitung Muenchen: „Nachdem immer wieder geschmuggelt, unterlaufen und seitlich übergestiegen wurde, mussten wir handeln. Es ist eine Haftungsfrage. Wenn was passiert, wäre der Aufschrei groß.“

Kartenbesitzer dürfen in den Block

„Man musste die Kontrollen verschärfen. Verschärfen heißt: Jeder, der eine Karte für diesen Block hat, kommt auch in diesen Block. Aber es kommt niemand mehr zusätzlich rein, wenn die Kapazität ausgereizt ist“, erläuterte Hopfner die aktuelle Vorgehensweise für Champions-League-Spiele weiter.

Hoeneß eindeutig

Auch Präsident Uli Hoeneß äußerte sich eindeutig: „Wenn die Uefa gewisse Vorschriften macht, wie viele Leute dort sitzen oder stehen dürfen, dann wird sich der FC Bayern daran halten.“

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