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Vor 400 Gästen aus der Wirtschaft hat Uli Hoeneß den Einstieg eines weiteren Investors beim FC Bayern in Aussicht gestellt.

Hamburg. Beim Fußball-Bundesligisten FC Bayern München steigt womöglich bald ein neuer Großinvestor neben den bestehenden Partnern Audi und Adidas ein. Vereinspräsident Uli Hoeneß sagte am Donnerstagabend auf dem 4. „Zeit”-Wirtschaftsforum in Hamburg vor über 400 hochkarätigen Gästen aus der Wirtschaft: „Es könnte sein, dass demnächst noch jemand in gleicher Größenordnung hinzukommt. Dann hätten wir die Allianz Arena sofort abbezahlt.“

Ein deutsches Unternehmen als neuer Investor?

Hoeneß sprach von einem Anteil in Höhe von neun Prozent, die veräußert würden. Der Autohersteller Audi und der Sportartikelhersteller Adidas halten bereits jeweils neun Prozent. Für diese Anteile müsse der neue Investor laut Hoeneß „mehr als 100 Millionen Euro“ zahlen. Einen Namen nannte Hoeneß im Gespräch mit Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur der „Zeit“, jedoch nicht: „Es muss auf jeden Fall ein deutsches Unternehmen sein. Es muss jemand sein, der sich total identifiziert.“

Hoeneß will weiter Präsident bleiben

Zudem kündigte der 60-Jährige an, sich kommende Woche erneut zur Wahl des Vereinspräsidenten des Rekordmeisters zu stellen. „Ich kann mir eine weitere Amtszeit vorstellen“, sagte Hoeneß. Er wolle die kommenden Jahre damit verbringen, den FC Bayern „neu aufzustellen“. Er habe in der Wirtschaft oft genug erlebt, dass Nachfolgerregelungen schiefgegangen seien. „Das will ich Bayern München ersparen“, sagte Hoeneß, und weiter: „Wenn ich das Gefühl habe, dass es läuft, dann werde ich mich in aller Ruhe zurückziehen.“

EURE MEINUNG: Macht Uli Hoeneß beim FC Bayern in finanzieller Hinsicht alles richtig?
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