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Der VfL Wolfsburg sucht noch immer seine Top-Form. Der Schlüssel könnte in der Defensive liegen, denn die präsentiert sich stets mit großen Problemen.

Wolfsburg. Mit der Trainerübernahme durch Lorenz-Günther Köstner sah es für den VfL Wolfsburg zunächst nach einer positiven Wende aus. Nach Siegen gegen Fortuna Düsseldorf und den FSV Frankfurt folgte in Nürnberg jedoch ein Rückschlag. Um offensichtliche Abwehr-Fehler in Zukunft zu vermeiden, ließ sich Köstner bis Dienstag ein Video aller bisherigen Saisongegentore zukommen und analysierte sie mit der Mannschaft.

Erschrockener Trainer

„Es hat mich schon erschrocken, das in der Häufigkeit zu sehen“, verriet Köstner den Wolfsburger Nachrichten, nachdem er die Fehler bei den insgesamt 17 Gegentoren seiner Mannschaft analysiert hatte.

Besserung in Sicht

Der 60-Jährige wollte das Video auch den Spielern nicht vorenthalten. Diese, so hoffte der Trainer, sollten dadurch nochmals verinnerlichen, wo die Fehler in den vergangenen Wochen lagen.
Auch gute Aspekte nannte der einstige Trainer vom 1. FC Köln: „Wir sind jetzt bereits viel kompakter, hatten in den vergangenen drei Spielen nicht mehr die Situation, dass unsere Gegenspieler allein auf das Tor zulaufen.“

Mit Druck gegen Leverkusen

Köstner forderte für das Heimspiel gegen Bayer Leverkusen am Sonntagnachmittag zudem, dass das Verteidigen bereits bei den eigenen Angreifern beginnt: „Wir müssen insgesamt mehr Druck auf den ballführenden Spieler ausüben.“

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