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Nach dem Training bei der Fortuna folgte die Unterschrift bei Bayer. Und das kam bei den Düsseldorfern überhaupt nicht gut an.

Leverkusen. In der vergangenen Woche trainierte Sebastian Boenisch noch bei Fortuna Düsseldorf mit. Am Freitag unterschrieb der polnische Nationalspieler ausgerechnet einen Vertrag bei Bayer Leverkusen, Fortunas Gegner vom letzten Sonntag. Nach Düsseldorfs 2:3-Niederlage bezichtigte Fortunas Finanzchef Paul Jäger den Spieler der Spionage, doch davon wollen der 25-Jährige und sein neuer Arbeitgeber nichts wissen.

Kein Informationsaustausch mit dem Team

„Ich bin kein Spion, hatte vorm Spiel keinen Kontakt zu Bayer. Da kannte man Düsseldorf eh genau, meine Hilfe wäre gar nicht nötig gewesen“, äußerte sich Boenisch gegenüber Bild zu den Anschuldigungen Jägers, der Boenisch schlechten Stil vorgeworfen hatte. Immerhin habe der Spieler bis zum vergangenen Freitag an allen Mannschaftsbesprechungen teilgenommen und somit die Taktik für das Spiel gegen Bayer gekannt.

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„Wechsel nach Düsseldorf stand nie zur Debatte“

Der polnische Nationalspieler relativierte weiter: „Ein Wechsel zur Fortuna stand nicht zur Debatte.“ Offiziell hatte der seit Juli vereinslose Boenisch bei der Fortuna nur mittrainiert, um sich fit zu halten. 

Auch Bayer-Sportchef Rudi Völler will von einer Spionage-Attacke nichts wissen. Man habe den Linksverteidiger unabhängig von der Spielkonstellation geholt. Aufgrund der Verletzungen von Michal Kadlec und Daniel Schwaab stand Leverkusen kein Linksverteidiger mehr zur Verfügung.

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