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Das Unentschieden der Fohlen gegen Freiburg war am Ende vielleicht leistungsgerecht, aber aufgrund des späten Elfmetergegentores dennoch unglücklich. Die Beine waren schwer.

Mönchengladbach. Die 120 Pokalminuten gegen Düsseldorf wollte man eigentlich vergessen machen und es schien, als ob Borussia Mönchengladbach auch den so wichtigen Heimsieg gegen den SC Freiburg einfahren hätte können, aber letzten Endes machten sich doch die Auswirkungen der Cup-Pleite bemerkbar. Dennoch zeigt die Tendenz leicht nach oben.

„Wir haben heute insgesamt vielleicht ein ordentliches Spiel gemacht, aber kein gutes“, lautete das Fazit von Mittelfeldmann Thorben Marx nach dem Spiel. Dass es nicht doch ein gutes Spiel war lag vor allem an der schwachen Offensive. „Wir haben hinten zwar sehr ordentlich, aber vielleicht ein bisschen zu tief gestanden, aber trotzdem hatten wir doch die ein oder andere Chance. Da hätten wir das 2:0 machen können und wären als Sieger vom Platz gegangen. So kommt natürlich dann noch der Elfmeter, der sehr ärgerlich war. Im Endeffekt muss man mit dem Punkt aber vielleicht auch mal leben.“

„Gerade auch nach dem Mittwochspiel mussten wir heute beißen“

Der Elfmeter sorgte auf und abseits des Platzes für hitzige Gemüter. Dennoch hätte die Borussia mit etwas mehr Offensivgeist die Partie wohl schon vorher entscheiden können, befand auch Kapitän Martin Stranzl: „Es war eine sehr, sehr knappe Entscheidung. Wir hatten schon vorher Riesenmöglichkeiten gehabt zum 2:0, dann müssten wir nicht darüber reden. Es ist immer so im Fußball, die Entscheidung wird auf dem Platz getroffen.“

Vor allem in der ersten Halbzeit tat sich Gladbach schwer, da Freiburg schnell und zielstrebig spielte. „Sie haben es gut gemacht. Sie haben viel über die Außen gespielt und da wurden die Wege für uns lang“, so Marx. „Gerade auch nach dem Mittwochspiel mussten wir heute beißen, keine Frage. Sie haben immer weiter Druck gemacht. Sie hatten sicherlich nicht die ganz großen Chancen, aber man muss immer hellwach sein.“

Nach der Defensiv muss nun die Offensive nachziehen

Auch für Stranzl war die Pokalniederlage in Düsseldorf noch nicht ganz abgehakt: „Heute haben wir uns sehr schwer getan auf sehr tiefen Platzverhältnissen und den 120 Minuten vom Pokal noch drin. Das hat man auch gesehen bei den Spielern, die Bewegungen waren nicht so gut in den Situationen, wo man spielen will.“ Dennoch sei die defensive Stabilität zurückgekehrt. Nun muss nur noch offensiv der Knoten platzen, so Marx: „Wir müssen sicherlich auch wieder dahin kommen, dass wir besser Fußball spielen, den Ball laufen lassen und nicht so hektisch spielen. Trotzdem, defensiv spielen wir momentan wieder sehr gut, darauf kann man auf jeden Fall aufbauen und der Rest wird dann auch wieder kommen.“

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