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Nach der Entlassung von Felix Magath kehrte mit zuletzt zwei Siegen der Erfolg zurück zum VfL Wolfsburg. Für Lorenz-Günther Köstner ist das Spiel in Nürnberg aber kein Selbstläufer

Wolfsburg. Nach der Entlassung von Felix Magath kehrte mit zuletzt zwei Siegen, 4:1 in der Bundesliga gegen Düsseldorf und 2:0 im DFB-Pokal gegen FSV Frankfurt, der Erfolg zurück zum VfL Wolfsburg. Interimstrainer Lorenz-Günther Köstner spricht jetzt darüber, dass das Selbstbewusstsein zwar gestärkt, die nächste Partie gegen den 1. FC Nürnberg aber dennoch kein Selbstläufer sei.

„Wir wären dumm, wenn wir die Euphorie nicht mitnähmen“

„Mit jedem Erfolg wächst das Selbstvertrauen. Wir wären dumm, wenn wir die Euphorie aus den Erfolgserlebnissen nicht mit nach Nürnberg nehmen würden“, erklärt Köstner gegenüber Sport1. Er erwarte aber ein Duell auf Augenhöhe: „So gefestigt sind wir noch nicht, dass wir da locker punkten.“

Trotz der jüngsten Erfolge bleibt Köstner vorsichtig: „Wir brauchten unbedingt ein Erfolgserlebnis. Fakt ist aber auch, dass wir noch lange nicht über den Berg sind.“ Es gebe noch viel zu tun, ist er sich sicher.

„Bundesligatrainer zu sein, ist das Schönste“

Lorenz-Günther Köstner kann sich auch vorstellen, langfristig bei den Wölfen an der Seitenlinie zu stehen: „Ich würde nicht nein sagen und würde das mit viel Freude annehmen.“ Für ihn sei es das Schönste, Bundesligatrainer zu sein: „Wenn man eine gute Mannschaft hat, dann ist es noch schöner.“

Der 60-Jährige ist zuversichtlich, dass sich Wolfsburg aus dem Tabellenkeller befreien kann: „Wenn wir eine Mannschaft werden, dann können wir auch unser Potenzial ausschöpfen und dann kommen auch positive Ergebnisse. Aber bis dahin müssen wir noch hart arbeiten.“

„Die Blockade ist gelöst“

Zur vergangenen Negativ-Serie unter Magaths Regie sagt Köstner: „Fakt ist, dass die Jungs gut austrainiert waren. Aus irgendwelchen Gründen war eine Blockade da.“ In Düsseldorf habe man gesehen, was passiert, wenn sich diese Blockade löst.

Er betont aber auch: „Man muss gerecht bleiben und nicht alles schlecht machen, was Felix gemacht hat.“ Dass er nicht mehr mit Felix Magath sprechen konnte, als er das Amt von seinem Vorgänger übernahm, sei schwer für Köstner gewesen. Jetzt will Lorenz-Günther Köstner „dem Vertrauensvorschuss, der mir seitens des Aufsichtsrats gegeben wurde, natürlich auch gerecht werden.“

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