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Vor einiger Zeit waren sie Konkurrenten für die Torwartposition im Nationalteam, nun ist Rene Adler wieder auf dem Weg zu alter Stärke - er freut sich auf das Duell mit Neuer.

Hamburg. Rene Adler ist nach einer langen Verletzungspause wieder auf dem Weg zu alter Stärke und einer der Garanten für die starken Leistungen des Hamburger SV. Am Samstag kommt es in der Hafenstadt zum Aufeinandertreffen mit Bayern München. Ein Sieg ist für Adler Pflicht, dem direkten Duell gegen Nationaltorhüter Neuer misst Adler aber keine besondere Bedeutung bei.

Hinten kompakt stehen

Die Bayern verloren am vergangenen Wochenende das erste Spiel der Saison, der HSV hingegen schiebt sich immer weiter an die Tabellenspitze heran. „Ich bin heiß auf das Spiel. Wir haben drei Punkte zu verlieren und wollen gewinnen. Das Spiel gegen Leverkusen hat gezeigt, dass man es dem Gegner mit einer kompakten Mannschaftsleistung schwer machen kann. Keine Mannschaft ist unschlagbar“, erklärte Adler auf der Pressekonferenz und verriet, wie die Hamburger die Münchener schlagen wollen: „Wir müssen versuchen die Fehler auf der Gegenseite zu erzwingen. Die Basis ist, dass wir hinten kompakt stehen und wenige Chancen zulassen. Vorne haben wir genug individuelle Klasse, um ein Tor zu erzielen“.

Lobende Worte für Neuer

Für seinen Kollegen Manuel Neuer hat der Hamburger Torwart nur lobende Worte übrig. „Manuel ist mein Kollege. Ich kann nur sagen, dass er eine tolle WM gespielt hat und aus meiner Sicht zur Weltklasse gehört“, sagte er im Interview mit yahoo.eurosport.de.

Adler würde sich über Löws Anruf freuen

Trotz seiner zuletzt starken Leistungen macht er sich aber momentan keine Hoffnungen auf weitere Nationalmannschaftseinsätze. „Das Thema Nationalmannschaft ist für mich im Moment kein Thema. Ich weiß, dass das deutsche Trainerteam kompetent ist und immer die besten Spieler nominiert. Wenn ich einen Anruf bekommen würde, würde ich mich natürlich riesig freuen, aber wenn nicht, dann wird für mich keine Welt untergehen. “, erklärte Adler.

Richtungsweisend für seine DFB-Zukunft sieht er das Spiel am Samstag nicht an: „Das ist vielleicht ein ganz nettes Thema für die Medien, mehr nicht. Der Bundestrainer wird schon seine Vorstellungen haben“, so der 27-Jährige.

Bis 2010 war Adler unangefochtene Stammspieler, bis er aufgrund einer Verletzung bei der WM von Manuel Neuer vertreten wurde. Seitdem hat dieser die Nummer eins unter Joachim Löw inne.

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