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Nach der Entlassung von Felix Magath bei Wolfsburg kritisierte Rudi Völler nun die Doppelfunktion, die Magath innehatte.

Leverkusen. Im österreichischen Privatsender Servus TV übte Rudi Völler, Sportdirektor bei Bayer Leverkusen, Kritik an der Doppelfunktion als Trainer und Manager, die der mittlerweile entlassene Felix Magath beim VfL Wolfsburg eingenommen hatte.

Doppelposten für Völler „nicht nachvollziehbar“

„Was mir von Anfang an nicht richtig gefallen hat ist diese Doppelfunktion. Da glaube ich nicht dran. Ich habe beides schon gemacht. Ich war selbst Trainer, Nationaltrainer, Bundesligatrainer und auch wie jetzt Sportdirektor, wo ich im Management arbeite“, sagte der 52-Jährige dem Fernsehsender. „Und ich weiß, was es bedeutet, das alleine schon gut zu machen, das ist ein Fulltime-Job und beides zusammen bekommt man zeitlich nicht hin.“

Zudem ließen sich die jeweiligen Interessen von Trainer und Manager nicht so leicht unter einen Hut bringen. „Ein Trainer wird immer den kurzfristigen Erfolg suchen und nicht den in zwei, drei Jahren, aber wenn man im Management arbeitet, da muss man auch einmal über den Gartenzaun hinüberschauen, länger schauen und das wird ein Trainer nie tun. Und deshalb ist das für mich nie nachvollziehbar gewesen, dass man so etwas in einer Funktion machen kann“, erklärte der ehemalige Stürmer.

Entmachtung des „Allmächtigen“

Vor wenigen Tagen war Felix Magath beim VfL Wolfsburg entlassen worden, nachdem die „Wölfe“ einen überaus schwachen Saisonstart hingelegt hatten und weit vom angepeilten internationalen Geschäft im Tabellenkeller der Bundesliga herumdümpelten.

Lorenz-Günther Köstner trat die Nachfolge des Trainers und Managers in Personalunion an und führte die Niedersachsen zu einem 4:1-Auswärtserfolg bei Fortuna Düsseldorf.

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