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Das Sicherheitskonzept der DFL sorgt für Diskussionsstoff. Viele Vereine sind gegen das Konzept. Schalkes Manager kann die grundsätzliche Ablehnung der Klubbosse nicht verstehen.

Frankfurt. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat für ihr Sicherheitskonzept bisher viel Kritik geerntet. Der Manager des FC Schalke 04, Horst Heldt, kann die Ablehnung gegen das Konzept hingegen nicht verstehen und findet deutliche Worte. Durch seine Wortwahl ruft er die anderen Bundesliga-Verantwortlichen auf den Plan. Besonders seinen Amtskollege vom 1. FSV Mainz 05, Christian Heidel, lassen seine Aussagen nicht kalt.

„Das ist Müll“

Der Sportdirektor der Schalker griff bei einem Fan-Treffen die Verantwortlichen der Vereine scharf an, die mit Ablehnung auf das Konzept reagieren. Heldt wird in der Bild mit den Worten zitiert: „Ahnungslose! Das ist Müll und dilettantisch!“ Von den 36 Klubs aus der ersten und zweiten Bundesliga lehnten 14 Vereine dieses Konzept ab.

Das Echo ist groß

Kaum waren diese Worte ausgesprochen, hagelte es Kritik für die Aussagen des S04-Managers. Heidel wollte dessen Worte nicht unkommentiert lassen und setzte zum Gegenschlag an: „Jeder kann dazu seine Meinung haben. Da hat er sich aber etwas vergriffen.“

Der Vorsitzende des Hamburger SV, Carl E. Jarchow, möchte das Gespräch mit dem 42-Jährigen suchen. „Wir werden das mit Herrn Heldt mal in Ruhe besprechen. Wir haben zu dem Papier Stellung bezogen, das hat nichts mit totaler Ablehnung zu tun.“

„Konzept als Diskussions-Grundlage“

Martin Bader, Manager des 1.FC Nürnberg, sieht den Vorschlag der DFL als einen ersten Ansatzpunkt, um dieses Thema in Angriff zu nehmen. „Das Sicherheits-Papier war doch nie zum Durchwinken oder komplett Ablehnen gedacht, sondern als Diskussions-Grundlage mit den eigenen Leuten.“

EURE MEINUNG: Hat sich Horst Heldt in der Wortwahl vergriffen? Was haltet ihr von dem Konzept?
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