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Der Vorstandchef von Eintracht Frankfurt hat große Zweifel an der Umsetzung der Financial-Fairplay-Regelung und befürchtet, dass große Vereine verschont bleiben.

Berlin. Eintracht Frankfurts Vorstandschef Heribert Bruchhagen hegt Zweifel daran, dass europäische Topklubs wegen Verstößen gegen das von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) eingeführte Financial Fairplay belangt werden.

Zweifel an Regelung

Die Regelung der UEFA hat noch nicht alle Verantwortlichen überzeugt. Bruchhagen ist einer dieser Skeptiker. „Ich glaube an das Financial Fairplay erst, wenn ein Big Player sanktioniert wird. Vorher nicht“, sagte der 64-Jährige zu Sport Bild Plus.

Keine Sanktionen für große Vereine?

Damit stellt Bruchhagen insbesondere infrage, dass UEFA-Präsident Michel Platini in der Lage sei, einen großen Verein wie Juventus Turin von der Champions League auszuschließen: „Man stelle sich nur vor, wie der Rechtevermarkter Team AG reagiert, wenn drei große Klubs nicht dabei wären. Die würden doch sofort sagen: Dann zahlen wir weniger.“

Die UEFA hatte angekündigt, im Falle eines Verstoßes gegen die Financial-Fairplay-Vorgaben notfalls hart durchgreifen zu wollen.

EURE MEINUNG: Werden bei den Topclubs beide Augen zugedrückt? Müss man härter Durchgreifen?
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