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War das der erste Schritt zur Wachablösung im Revier? Der BVB spielte alles andere als stark - und die Meisterschaft scheint meilenweit entfernt.

Dortmund. Wohl zum unpassendsten Zeitpunkt hat Borussia Dortmund geschwächelt und nur eine sehr mittelmäßige Leistung gezeigt. Im Revierderby gegen Schalke 04 unterlag der deutsche Meister mit 1:2. Im Anschluss nahm Coach Jürgen Klopp die Schuld für die Derbyniederlage auf sich, Huub Stevens blieb hingegen ganz cool.

„Das war kein BVB-Fußball“

Das wars dann wohl mit der Meisterschaft oder holen sie die zwölf Punkte doch noch auf? Aber nicht nur dieser Abstand schmerzt in Dortmund, vielmehr liegt die Niederlage gegen die „Blauen“ schwer im Magen. Jürgen Klopp sagte nach dem Spiel bei Sky: „Wir haben nicht gut gespielt. Ich nehme das gerne auf meine Kappe. Ich wollte mit der Systemumstellung der Mannschaft helfen. Das hat ehrlich gesagt nicht so gut geklappt, das muss man dann auch so konstatieren.“ Aber auch Kapitän Kehl fand kurze und knappe Worte: „Das war kein BVB-Fußball.“ Boss Watzke ergänzte noch: „Wir brauchen nicht drumherum zu reden, die Schalker haben verdient gewonnen. Wir waren zu lethargisch.“

„Ich habe noch nie so eine sportlich faire Mannschaft wie Schalke gesehen ...“

Wie es sich zu einem echten Derby gehört, beschwerten sich die Mannschaften hinterher auch energisch über die Spielweise des Gegners. So auch Mats Hummels, dem vor allem die angeblichen Verletzungen der Schalke sauer aufstieß. „Ich habe noch nie so eine sportlich faire Mannschaft wie Schalke gesehen ...“, bemerkte er ironisch bei Sky. In der Bild am Sonntag untermauert er seine Kritik: „Die haben von der 10. Minute an auf Zeit gespielt und Verletzungen vorgetäuscht. Ich hoffe, dass das im Laufe der Saison nicht weiter von den Schiedsrichtern belohnt, sondern bestraft wird.“

„Wenn jemand ein Feuerzeug braucht, im Tor liegen genug“

Lewandowski legt noch nach: „Die haben vier Spiele gegen uns nicht mehr gewonnen. Da war ihnen jedes Mittel recht ...“ Und wie reagiert Schalke? Keeper Unnerstall nahm auch kein Blatt vor dem Mund und setzte einen Seitenhieb gen Südkurve: „Wenn jemand ein Feuerzeug braucht, im Tor liegen genug. Eigentlich bin ich ja Nichtraucher, ich habe gar keine gebraucht. Ich bin von einem 20-Cent-Stück getroffen worden, deshalb habe ich den Abstoß nicht ausgeführt.“

Vor dem Spiel war Huub Stevens noch missmutig, doch nach dem Spiel blieb er ganz cool: „Ich denke, dass ich ein Glas Wein trinke und mich ganz ruhig verhalte.“

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