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Uli Hoeneß verriet auf dem bayrischen Tourismustag das Erfolgsrezept seiner Bayern und warum er selbst für Stadtrivalen 1860 etwas übrig hat.

München. Uli Hoeneß, Präsident des FC Bayern München, plauderte vor der nächsten Partie bei Fortuna Düsseldorf aus dem Nähkästchen, sprach über die Finanzen und äußerte Sympathien für Traditionsvereine – das impliziert auch den Erzrivalen 1860 München.

Nachhaltigkeit ist das Ziel

Am Donnerstag trat Hoeneß als Gastredner auf dem bayrischen Tourismustag auf. Dort erklärte er, dass Erfolg nicht alleine das höchste Ziel ist. Der Bayern-Präsident kritisierte den Gegner im jüngsten Champions-League-Finale: Chelsea habe trotz des Sieges in der höchsten europäischen Spielklasse ein Minus von 100 Millionen Euro verbucht. „Sollten wir in den nächsten Jahren irgendwann die Champions League gewinnen, dann bin ich nur zufrieden, wenn wir in diesem Geschäftsjahr auch Gewinn machen“, so Hoeneß.

Er fügte hinzu: „Ich mag traditionelle Vereine wie Nürnberg, Kaiserslautern, Köln und – ja – auch ein bisschen wie 1860 München. Von mir aus dürfen die Löwen ruhig wieder aufsteigen.“

„Man darf sich nie zurücklehnen“

Hoeneß betonte, dass die momentane Erfolgsserie (sieben Siege aus sieben Spielen) nur durch konsequentes Training zu erreichen ist: „Jeden Tag hart arbeiten. Man darf sich nie zurücklehnen und zufrieden sein. Sonst spielen wir irgendwann in Offenbach und bekommen drei Stück.“

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