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Der 22-jährige Deutsch-Marokkaner hat mit starken Leistungen in dieser Spielzeit sein großes Potenzial angedeutet. Er weiß natürlich, dass es noch immer Steigerungspotential gibt.

Leverkusen. Es gibt Spieler wie Bayer Leverkusens Karim Bellarabi, die einen attraktiven Fußballstil beherzigen, der für die Fans interessant erscheint. Mit seiner Schnelligkeit und Technik hat der 22-jährige deutsche U21-Nationalspieler alle Anlagen, um sich beim Bundesliga-Spitzenklub einen Stammplatz zu erkämpfen, wie im bisherigen Saisonverlauf eindrucksvoll demonstriert.

Mehr Konstanz über die Saison

Die Spielzeit 2012/13 war bisher die Saison des Offensivspielers Bellarabi, der in neun von zehn Pflichtspielen mit von der Partie gewesen ist und sogar sechsmal in der Anfangsformation stehen konnte. Dennoch ist Bescheidenheit Trumpf beim Sohn einer Marokkanerin und eines Ghanaers. Gegenüber dem kicker erklärt er dazu: „Ich habe noch nichts erreicht. Ich muss konstanter bleiben über eine ganze Saison.“

Startelfeinsätze überraschen Bellarabi

Grundsätzlich hat er sich vor dieser Saison vorgenommen, dass er im Vergleich zur letzten Serie, als er insgesamt zu nur zwölf Spielen gekommen ist, mehr Einsätze erhalten wird. Dies bestätigt er: „Mein Ziel war es, immer am Ende reinzukommen. Es überrascht mich schon, dass ich so oft von Anfang an gespielt habe. Aber das muss ja auch mein Ziel sein.“ Nach den unumstrittenen Stammspielern Kießling und Schürrle kommt er mit 340 Bundesligaminuten sogar auf die drittmeisten der Offensivspieler im Bayer-Kader.

Das Warten auf das Bundesliga-Premierentor

Eine ganz wichtige Komponente betrachtet er auch noch als verbesserungswürdig: „Als Offensivspieler musst du wichtige Vorlagen geben oder Tore machen. Ich frage mich: Wann kommt den endlich mal mein erstes Bundesligator in dieser Saison? Weil ich viele Chancen habe. Ich mache mir da vielleicht auch etwas Druck“, hat er einen Schwachpunkt selbst erkennen können.

Kondition ist noch steigerungsfähig

Auch die Routine für gewisse Situationen muss er sich erst noch aneignen: „Mir fehlt die Erfahrung. Wenn ich 90 Minuten spiele, geht mir in den letzten zehn Minuten die Luft aus.“ Und übt gezielte Selbstkritik: „Ich muss schlauer laufen, mir meine Luft besser einteilen.“ Zufriedenheit demonstriert er, wenn er über den bisherigen Saisonverlauf spricht: „Im Großen und Ganzen ist die Bilanz okay, aber wir haben einen Kader, der noch weiter vorne stehen müsste.“

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