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Mit einem großartigen Potenzial gesegnet, kann der 25-Jährige dieses noch nicht auf dem Platz umsetzen. Nun äußert er sich über die Werder-Krise und nennt auch seine Probleme.

Bremen. Viele Variablen gab es vor der Spielzeit hinsichtlich der Verpflichtung von Eljero Elia zu Werder Bremen, der für 5, 5 Millionen Euro von Juventus Turin an die Weser gekommen ist. Die Erwartungen an den niederländischen Nationalspieler waren enorm. Komplett erfüllen konnte er diese bisher jedoch nicht und auch sein Verein befindet sich in einer schwierigen Situation.

Priorität genießt Arbeit und Kampf

Technik und Dynamik sind zwei ganz wesentliche Komponenten aus seinem Spiel. Beide Elemente konnte er in den bisherigen Spielen noch nicht überzeugend einbringen, weshalb auch Kritik an ihm laut wurde. Zu seinen bisher gezeigten Leistungen meinte er im Gespräch mit der Bild: „Das Wichtigste ist, zu arbeiten und zu kämpfen. Dann geht alles andere auch leichter. Ich muss versuchen, das Beste aus meinem Spiel zu machen. Aber ich kann das nicht alleine schaffen. Ich brauche auch noch mehr Bälle aus dem Mittelfeld.“

„Ich muss mir im Training alles hart erarbeiten"

Möglicherweise stellt auch die enorme Ablösesumme von 5,5 Millionen Euro eine Belastung für den Hochtalentierten dar. Über die erhoffte Leistungssteigerung sagte der 25-Jährige: „Ich will ja auch so schnell wie möglich gut spielen, Tore schießen und vorbereiten. Aber nach einem Jahr auf der Bank in Turin kann in Bremen nicht sofort alles klappen. Ich muss mir das hart im Training erarbeiten. Das braucht Zeit und Geduld.“

„Es wird dauern, bis wir Erfolg haben"

Bekanntlich hat Bremen vor dieser Spielzeit einen gewaltigen Umbruch eingeleitet. Es wird mehr auf die Jugend gesetzt, sodass auch Geduld ein wichtiger Ratgeber zu sein scheint. Dies hat auch der realistische Elia so erkannt: „Es wird dauern, bis wir Erfolg haben. Die Spieler sind jung und haben wenig Erfahrung. Der älteste Spieler ist Clemens Fritz mit 31 Jahren, dann kommt Aaron Hunt mit 26. Der Rest ist 23 oder jünger. Die Fans müssen bitte akzeptieren, dass wir so nicht direkt in die Champions League stürmen. Unter den ersten sieben Teams zu landen, wäre ein Erfolg.“

Elia favorisiert das 4-3-3-System

Im modernen Profi-Fußball gibt es bekanntlich stets kontroverse Diskussionen über die geeigneteste Taktik. Auch der technisch starke Bremer Flügelspieler hat dazu eine Meinung: 


„Für mich persönlich ist das 4-3-3-System perfekt. Neben einem Spielmacher zwei defensive. Dann weiß man als offensiver Spieler, dass immer zwei absichern. So spielen wir in Holland. Hier spielen wir mit mehr offensiven im Mittelfeld. Beim Ballverlust kann es sein, dass einer in der Defensive fehlt. Aber die Entscheidung über die beste Spielweise trifft natürlich der Trainer.“

EURE MEINUNG: Wie kann Werder Bremen wieder erfolgreich werden?
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