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Bereits die Saisonvorbereitung musste der Japaner wegen den Olympischen Spielen sausen lassen. Danach wurde er für zwei Spiele nominiert und spielte nicht. Nun kommts ähnlich.

Stuttgart. Trainer Bruno Labbadia ist überhaupt nicht erfreut: Außenverteidiger Gotuka Sakai wurde schon in der Vergangenheit für die Japanische Nationalmannschaft nominert - und spielte trotzdem nicht. Dadurch verpasste der Japaner schon die Saisonvorbereitung mit dem VfB Stuttgart - und nun die Länderspielpause.

Japan ärgert Stuttgart

Weil ein Innenverteidger ausgefallen war, nominierte Japan Außenverteidger Sakai für zwei Testspiele nach. Eines der zwei Länderspiele wurde am Freitag absolviert, Sakai saß dabei wie abzusehen für 90 Minuten auf der Bank. Ähnliches wird auch für das zweite Spiel gegen Brasilien erwartet.

Sakai reist um die halbe Welt - meistens umsonst

Erst vor einem Monat gab es für Japan einen Länderspieltest gegen die Vereinigten Arabischen Emirate. Damals spielte der Stuttgarter immerhin zwölf Minuten lang. Für das nächste Spiel gegen Brasilien sieht Labbadia aber nur wenig Chancen darauf, dass sein Schützling überhaupt am Spielgeschehen teilnimmt. „Es hat sich ja kein Außenverteidiger verletzt, sondern ein Innenverteidiger. Die Chancen, dass er viel spielt, sind erneut sehr gering. Deswegen haben wir Go zusätzlich Trainingspläne und eine Pulsuhr mitgegeben“, sagte der Stuttgarter Coach der Bild.

Tele-Training für Sakai

Der 21-Jährige wäre nach Meinung von Labbadia lieber in Stuttgart geblieben, sagte dem japanischen Fußballverband aber trotzdem nicht ab. Immerhin gibt es für Sakai ein individuelles Training, dass er auch während der Länderspielpause absolvieren wird. „Go wäre gerne in Stuttgart geblieben, weil er gemerkt hat, wie intensiv wir mit ihm gearbeitet haben. Wir haben besprochen, dass er dieses individuelle Training auch auf der Länderspielreise durchzieht. Go wird das auch machen“, sagte Labbadia.

EURE MEINUNG: Was bringt es Japan, Stuttgart auf diese Weise zu ärgern?
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