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Nach dem tragischen Autounfall ist der Hoffenheimer Profi nun wohl außer Lebensgefahr. Dennoch liegt Vukcevic, auch nach dieser Entwarnung, weiterhin im künstlichen Koma.

Sinsheim. Boris Vukcevic vom Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim ist außer Lebensgefahr. Dies gab der Klub am Freitag in einer Pressemitteilung bekannt. Demnach befände sich der 22-Jährige immer noch im Koma.

Hoffenheim hat gebangt, dass er es schafft

Der Bundesliga-Klub berief sich darin auf eine Auskunft der Uniklinik Heidelberg, in der der 22-Jährige seit seinem Verkehrsunfall im künstlichen Koma liegt. „Diese Nachricht freut uns in erster Linie für Boris und seine Familie. Wir haben alle gehofft und gebangt, dass er es schafft“, wird Hoffenheims Trainer Markus Babbel zitiert.
Vukcevic habe die akute Phase überstanden und sein Zustand sich weiter stabilisiert, heißt es weiter. Dennoch liege er weiter im Koma, weitere Aussagen zum Heilungsverlauf machte die Klinik nicht.

Alltag soll wieder leichter werden

Die Mannschaft erfuhr die Nachricht am Freitagabend nach dem 2:1 (1:1)-Testspielsieg gegen Drittligist SV Darmstadt 98 von Trainer Babbel und war erleichtert. „Es war schwer, nach dem Unfall gegen Augsburg zu spielen und wir wünschen ihm alle das Beste“, sagte Torwart Tim Wiese der dapd Nachrichtenagentur.
Auch der Trainer hofft nun, dass sein Team wieder befreiter aufspielen kann. „Wir haben zwar auch davor schon konzentriert gearbeitet. Das macht den Alltag aber leichter. Und ein Dankeschön an die große Solidarität. Das hat uns viel Kraft gegeben“, sagte Babbel.

Vukcevic leidet an Unterzuckerung

Noch am Morgen hatte der Klub bestätigt, dass Vukcevic bei seinem schweren Verkehrsunfall am 28. September an Unterzuckerung gelitten habe. Dies ging aus der Auswertung der ärztlichen Berichte durch das Institut für Rechtsmedizin der Universität Heidelberg hervor, wie Staatsanwaltschaft und Polizeidirektion Heidelberg am Freitag in einer gemeinsamen Presseerklärung mitteilten. Ohne den Namen des lebensgefährlich Verletzten zu nennen, ließen die Behörden wissen: „Demnach dürfte eine sogenannte 'Unterzuckerung' des 22-Jährigen Ursache dafür gewesen sein, dass er auf der B 45 am 'Krähenbuckel' bei Bammental nach links auf die Gegenfahrbahn geraten und mit einem entgegenkommenden 40 Tonnen Sattelzug kollidiert war.“ Der Offensivspieler war auf dem Weg zum Training. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei dauern an.


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