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Der Trainer mit der meisten Beachtung in der Bundesliga in den vergangenen Tagen gab in Offenbach eine erste Stellungnahme nach seiner mittlerweile legendären Rede ab.

Offenbach an der Queich. Mit seiner Wutrede nach dem siebten Spieltag der Fußball-Bundesligasaison 2012/2013 war Bruno Labbadia bisher der Aufreger der Spielzeit. Am Donnerstagabend äußerte er sich erstmals seit Sonntag gegenüber Medienvertretern.

Wutrede

„Am Arsch geleckt“ - die große Überschrift der kürzlichen Wutrede Bruno Labbadias. Seitdem gab es Funkstille aus dem Lager des Stuttgart-Coaches.

Mit neuem Selbstvertrauen und der Unterstützung der Trainer-Kollegen meldete sich der Coach nun zurück - und wie!

Glücklich beim VFB

Nachdem er auf der Pressekonferenz am Sonntag neben den Medien auch den Verein Stuttgart kritisiert hatte, schien diese Wut nun wie verflogen - einen Rücktritt gibt es jedenfalls nicht: „Nein. Welchen Grund hätte ich dazu? Ich bin gerne beim VfB“, sagte er nach dem Testspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern laut Kicker.

Trainer unterstützen

Unterstützende Worte für seine Rede erhielt er von allen Teilen der Bundesliga. Trainer und Manager wie Felix Magath, Thomas Schaaf oder Friedhelm Funkel bekräftigten ihn in seinen Aussagen: „Das Echo war gewaltig, und zwar sehr positiv.“

Und auch VfB-Aufsichtsratchef Dieter Hundt hatte ihm sein Vertrauen zugesprochen: „Ich habe das als unterstützend empfunden“, sagte Labbadia, „Er hat ja gesagt, dass er Verständnis hat und mich als guten Trainer sieht.“

Kein Ausruhen

Zwar sieht es damit derzeit nicht nach einem Abschied Labbadias aus, doch schon bald könnte es zu neuen Unruhen im Schwabenland kommen, guckt man sich das Ligaprogramm der nächsten Wochen an: Hamburger SV, die seit vier Spielen ungeschlagen sind und dabei drei Mal siegten, Borussia Dortmund, Double-Sieger und Tabellen-Vierter, Hannover 96, Tabellen-Fünfter und Borussia Mönchengladbach, Gesamt-Vierter der abgelaufenen Spielzeit.

Abgebrochenes Spiel

Auch beim Testspiel am Donnerstagabend in Offenbach an der Queich gegen den 1. FC Kaiserslautern gab es für Stuttgart Komplikationen, beim Stande von 0:0 fiel ein Flutlicht aus, woraufhin das Spiel abgebrochen wurde.

Augsburg erlernt das Toreschießen

Bundesligakontrahent FC Augsburg, dem das Toreschießen bislang schwerfiel, gelang dagegen ein Schützenfest: Der Tabellen-Sechzehnte, der bisher die drittwenigsten Tore der Liga erzielte, fertigte den Unterklasse-Verein TSV Gersthofen mit 12:0 ab. Überragender Mann auf dem Platz war Stephan Hain mit sechs Treffern in 45 Minuten. Die weiteren Tore erzielten Giovanni Sio (2), Jan Moravek, Sascha Mölders, Dawda Bah und Tobias Werner.


EURE MEINUNG: Labbadia und Stuttgart - geht das noch lange gut?
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