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Der Frankfurter macht sich nach der ersten Niederlage keine Sorgen und teilt die Kritik seines Trainers an der destruktiven Taktik der Gladbacher nicht.

Frankfurt. Im Interview mit der Frankfurter Rundschau erklärt Alexander Meier, der bereits seit mehr als acht Jahren bei Eintracht Frankfurt ist, dass sich trotz der Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach (0:2) am Spiel der Frankfurter nichts ändern wird. Trainer Armin Veh hatte zuvor die Defensivtaktik der Gladbacher kritisiert.

„Wir stellen nichts infrage“

Veh zeigte sich enttäuscht vom Spielstil der Borussia, die immerhin in der Europa League vertreten ist, sich aber im Heimspiel in der letzten Woche sehr defensiv verhielt. Meier erklärte dazu: „Es ist doch völlig legitim, wie sie gespielt haben, aber deshalb werden wir doch unser Spiel nicht umstellen. Das ist doch Quatsch. Wir haben jetzt einmal verloren, weshalb sollten wir jetzt etwas infrage stellen? Das machen wir ganz bestimmt nicht. Wie wir dastehen, ist doch unglaublich.“

Dass die Niederlage Folgen haben wird, glaubt Meier nicht: „Wir haben einen super Charakter, das sind alles super Jungs. Der Zusammenhalt ist sehr ausgeprägt, ja unglaublich. Es gibt keine Grüppchen, es passt einfach. Das ist eine besondere Stärke von uns. Ich kann es beurteilen, ich bin ja lange genug hier.“ Länger dabei als der 29-Jährige ist aus dem aktuellen Frankfurter Kader nur einer: Oka Nikolov. Der Torwart ist seit 1991 für die Eintracht aktiv.  

Stellvertretender Kapitän als besondere Motivation

Nicht nur Meier selbst findet, dass er als Persönlichkeit gereift ist. Auch Armin Veh ist dies nicht verborgen geblieben und ernannte ihn somit in der Rückrunde der letzten Saison zum stellvertretenden Kapitän. „Das hat mir schon gezeigt, dass ich einen Stellenwert habe. Es hat mich gefreut, dass der Trainer mir sein Vertrauen entgegengebracht hat. Das war für mich schon eine besondere Motivation“, so der offensive Mittelfeldspieler.

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