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Nach der Kritik des langjährigen Nationalkeepers an Bruno Labbadia greift der zuletzt bei Aachen tätige Coach Kahn öffentlich an.
München. Doppelte Kritik in der Bundesliga! Zunächst kritisierte Oliver Kahn die am Wochenende erfolgte „Wutrede“ von Bruno Labbadia. Doch damit hat „der Titan“ sich wohl keinen Gefallen getan, mehrere Trainer-Kollegen unterstützen Labbadia, Friedhelm Funkel attackierte Kahn nun sogar direkt.Kahn contra Labbadia
Kahn hatte „gebloggt“, dass Labbadia sich nicht im Griff habe und schrieb zudem: „Auch nach der berühmten „Ich-habe-fertig“-Rede von Trapattoni tauchte ganz zwangläufig die Frage auf, ob ein Trainer, der sich selbst nicht im Griff hat, seine Mannschaft im Griff haben kann.“
Trainer unterstützen Trainer
Der TV-Experte steht damit aber relativ alleine mit seiner Meinung, viele Trainer aus der Bundesliga taten kund, dass Labbadia mit seiner Kritik an Medien und Vereinen gar nicht so falsch liegen würde, so erlärte Felix Magath laut express.de: „Es wird wirklich respektlos mit den Trainern umgegangen.“
„Er hat mit seinen Aussagen recht, das unterstützen alle Trainer“, bestätigte auch Werder-Coach Thomas Schaaf.
Stuttgart steht hinter seinem Trainer
Auch vom VFB-Vorstand erhielt Labbadia die angemessene Unterstützung: „Allein die Wortwahl „am Arsch geleckt“, die hätte ich mir anders gewünscht“, äußerte Stuttgart-Präsident Ger Häuser und sicherte seinem Coach „inhaltlich und in der Sache“ seine vollste Unterstützung zu.
Funkel attackiert Kahn
Direkt an Oliver Kahn wendete sich dabei Friedhelm Funkel. Der ehemalige Frankfurt-Trainer, der Trainer oft als „Zielscheibe“ sieht, kann die Aussagen Kahns nicht nachvollziehen: „Dass das jetzt von Oli kommt - der hat sich doch als Aktiver emotional alles rausgenommen. Ich verstehen seinen Ansatz, aber er hat, jetzt, wo er auf der anderen Seite steht, leicht reden.“
Kahn und die Emotionen
Und wie richtig er damit liegt! Wer erinnert sich nicht an Kahns emotionale Interviews von „Eiern“ Dingen, die ihm „scheissegal“ sind.
Unter seinen Emotionen mussten einst sogar Menschen leiden, sein Horror-Foul gegen Heiko Herrlich bleibt dabei als Höhepunkt der Negativ-Ereignisse in Erinnerung.
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