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Nach dem 2:2 gegen Leverkusen platzte Bruno Labbadia: Der Coach wütete gegen die Medien. Am Mittwoch erhielt er Zuspruch vom Vorsitzenden des Stuttgarter Aufsichtsrates.

Stuttgart. Der Wutausbruch des sonst eher ruhigen Bruno Labbadia schlug hohe Wellen und zog eine Vielzahl an Meinungsäußerungen nach sich. Am Mittwoch gab auch der umstrittene Aufsichtsrats-Boss des VfB Stuttgart, Dieter Hundt, in einem Interview mit der Bild seine Meinung kund.

Positive Reaktion

Hundt wertete die Wutrede des 46-jährigen als gutes Zeichen, welches Labbadias' Engagement belegt: „Ich begrüße es, wenn einer auch mal aus sich herausgeht. Bruno Labbadia hat durch seine emotionale Rede seinen Willen gezeigt, aus der derzeit schwierigen Situation herauskommen zu wollen. Das war ein Lebenszeichen. Es zeigt, dass er den Verein lebt und sich engagiert.“ Über die Wortwahl kann der Aufsichtsrats-Boss derweil hinwegsehen, da seiner Meinung nach zum Fußball „auch mal ein Kraftausdruck“ gehört.

Vertrauen in Labbadia

Auch wenn Dieter Hundt mit den Vorwürfen bezüglich der finanziellen Veränderungen wenig anfangen kann und dem VfB-Coach entgegnet, dass der Club „unverändert den fünft- oder sechstteuersten Kader“ habe, spricht er ihm dennoch das Vertrauen des Vorstandes aus. Auf die Frage, ob eine vorzeitige Verlängerung des seit 2010 laufenden Vertrags denkbar wäre, entgegnete Hundt, es gäbe keine Gründe, die dagegen sprechen.

Kritikfähigkeit gehört zum Fußball

Doch Dieter Hundt findet nicht nur stärkende Worte. Wer im Fussball Verantwortung trage, „muss mit Kritik fertig werden“, so Hundt. Des Weiteren ist sich der Aufsichtsrats-Boss nicht darüber im Klaren „von wem unser Trainer wie ein Mülleimer behandelt worden ist.“

Für die Zukunft rechnet der 74-Jährige unterdessen mit einem sportlichen Befreiungsschlag: „Wir haben aktuell eine unbefriedigende Situation. Aber da kommen wir raus. Ich mache mir keine Sorgen, dass wir mit unserem Potenzial ernsthaft in Schwierigkeiten geraten.“

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