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Philipp Lahm kann sich vorstellen, nach seiner Karriere einmal als TV-Experte zu arbeiten. Die Art, wie Mehmet Scholl in dieser Position Kritik übt, missfällt ihm allerdings.

München. Philipp Lahm ist zwar erst 28 Jahre alt. Aber auch für den Kapitän des FC Bayern stellt sich irgendwann mal die Frage „Was kommt nach der Karriere?“. Ein Engagement als TV-Experte will der Bundesliga-Star nicht gänzlich ausschließen. Allerdings würde er dabei wohl eine etwas andere Arbeitsweise als Mehmet Scholl an den Tag legen.

Alles ist möglich

Viele frühere Spieler und Trainer des FC Bayern haben nach ihrer Laufbahn das Fußballgeschäft als TV-Experte mal von der anderen Seite aus kennen gelernt: Steffan Effenberg, Thomas Helmer, Lothar Matthäus oder Ottmar Hitzfeld – um nur einige zu nennen. Auch der aktuelle Kapitän des Rekordmeisters kann sich ein solches Engagement zumindest vorstellen. Gegenüber der Sport Bild sagte Lahm: „Ob ich mal Experte werde? Das ist noch weit weg. Ich spiele noch mindestens vier Jahre Fußball. Aber sag niemals nie!“

SO GEHT'S WEITER
Bayerns anstehende Aufgaben
20.10. Fortuna Düsseldorf (A)
28.10. Bayer Leverkusen (H)
03.11. Hamburger SV (A)
10.11. Eintracht Frankfurt (H)
17.11. 1. FC Nürnberg (A)
24.11. Hannover 96 (H)

Kritik an Scholl


Welcher der beiden Nationalmannschafts-Experten – Oliver Kahn oder Mehmet Scholl - ihm dabei mehr zusagt, kann er nicht sagen. „Weder noch“, lacht er. „Sagen wir mal so: Oliver Kahn kommt sehr über die Motivations-Schiene – ähnlich, wie er als Spieler war. Mehmet Scholl dagegen hat in letzter Zeit über die aktuellen Spieler in einer Art geurteilt, wie ich das nicht gut finde.“

Dabei meint der Linksverteidiger wohl vor allem Scholls Äußerung über Mario Gomez nach dem EM-Vorrundenspiel gegen Portugal: „Ich hatte zwischendurch Angst, dass er sich wund liegt und mal gewendet werden muss“, provozierte der Ex-Bayern-Spieler damals in Richtung des Sturmtanks. Wie dem auch sei, sein umstrittenes Statement wurde nun für den „Fußballspruch des Jahres“ nominiert.

Lob für Löw

Auch zur jüngsten Äußerung von Uli Hoeneß zum Thema „Nationalmannschaft“ will Lahm sich nicht konkret äußern. Der Bayern-Präsident hatte gemahnt, Joachim Löw müsse mehr Härte im Umgang mit den Spielern zeigen. Nur so viel lässt Lahm sich dabei entlocken: „Da muss man Uli Hoeneß selbst fragen, wie er das meint. Aus meiner Sicht ist klar: Jogi Löw spricht Dinge ganz klar an. In der Halbzeit, vor dem Spiel, wie auch danach. Ob das hart ist oder nicht, will ich weder beurteilen noch entscheiden. Wichtiger finde ich, dass Jogi Löw eine klare Gangart hat."

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