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Der Dortmunder Mittelfeldspieler gibt sich trotz des Vorsprungs, den der Rekordmeister bereits aufgebaut hat, kämpferisch. Er ist überzeugt von den Qualitäten seiner Mannschaft.

Dortmund. Mario Götze, der Mittelfeldmotor von Borussia Dortmund, sieht den Neun-Punkte-Vorsprung des FC Bayern München auf den amtierenden Meister noch nicht kritisch. Die dritte Meisterschaft in Folge bleibt für das Team von Jürgen Klopp weiter möglich.

„Wir versuchen, unsere Punkte zu holen“

„Uneinholbar sind die Bayern bestimmt nicht. Aber sie haben einen gewissen Vorsprung. Aber warum sollten wir Angst vor ihnen haben? Wir versuchen jetzt wieder, unsere Punkte zu holen. Der Rest wird sich zeigen“, sagte Dribbelkünstler Götze im Interview mit der Bild. Vergleiche zur vergangenen Saison, als der BVB einen Acht-Punkte-Vorsprung einholte, will er jedoch nicht ziehen: „Jede Saison ist anders. Wir können nicht einfach sagen: So, jetzt starten wir wieder eine Siegesserie.“

BVB selbst Schuld am Rückstand

Dass es überhaupt so früh in der Saison zu einem großen Rückstand auf den Rekordmeister kommen konnte, beurteilt Götze selbstkritisch, während er gleichzeitig die guten Leistungen betont: „Den Rückstand müssen wir uns selbst ankreiden. Wir haben Fehler gemacht. Aber wir sind trotzdem auf einem guten Weg, haben ja auch bei Manchester City sehr gut gespielt.“

Nicht zuletzt deshalb bleibt der 20-Jährige zuversichtlich: „Wir werden in der Champions League, in der Bundesliga und im Pokal unsere starken Leistungen weiterhin zeigen – und aus unseren Fehlern lernen. Um Dortmund muss sich niemand Sorgen machen.“

Eine große Rolle spielt dabei die Verpflichtung von Marco Reus, mit dem sich Mario Götze auf und neben dem Platz blendend versteht. „Marco ist ein sehr guter Spieler, hat Weltklasse-Fähigkeiten. Es macht einfach Spaß, mit ihm zu spielen. Er macht mich sogar noch besser“, lobt Götze.

Zusammenspiel mit Reus auch in der Nationalmannschaft möglich

Ob er auch in den anstehenden WM-Qualifikationsspielen der Nationalmannschaft mit Reus gemeinsam auf dem Platz steht und ergänzt durch Mesut Özil eine technisch versierte Offensivformation bildet, weiß Götze derweil noch nicht: „Das hört sich nicht schlecht an. Wir haben insgesamt sehr viele gute Spieler, wollen sechs Punkte holen. Aber der Trainer entscheidet, wer spielt. Ich bin in einer guten Verfassung.“

„Ich bin wachsamer geworden“

Wichtig für die weitere Entwicklung des jungen Spielers ist jedoch, dass er vorerst von Verletzungen verschont bleibt. In der vergangenen Saison hatte eine Schambeinentzündung für den Dortmunder eine lange Pause bedeutet. Das hat Götze zum Umdenken bewegt: „Ich höre jetzt früher auf Signale meines Körpers, nehme eher eine Pause. Außerdem mache ich zusätzlich zum normalen Training täglich ein eigenes Programm. Ich bin wachsamer geworden.“

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